Equipment

Equipment – (kl)eine Materialkunde / Supplies – basic facts

Das Kartenbasteln ein ziemliches Luxushobby. Es lohnt sich daher, sehr genau zu überlegen, ob ein Kauf auch tatsächlich sinnvoll ist, bevor man auf „Bestellung abschicken“ klickt.

Die unten aufgelisteten Dinge gehören zu meiner persönlichen Grundausstattung – das heißt nicht, dass auch ihr alles davon braucht.



Making cards is more of a luxury than a hobby. It literally pays off to only buy actually useful things – and that means: useful for you.

Below, I list all the things I need for my crafting. You may need different things. And what you need depends on what you want to make.

Was ich hier aufliste, reflektiert mein persönliches Gestaltungsverhalten. Damit das Ganze aber auch für euch eine Hilfe bei der Entscheidungsfindung, was ihr euch anschaffen wollt, sein kann, gehe ich ziemlich ins Detail: Was kann das Ding? Wozu verwende ich es? Welche Techniken verlangen nach ihm?


The list above reflects my personal crafting style. Nevertheless, I also want it to be helpful for you when it comes to deciding what to buy. That’s why I go into detail: What is this thing? What can it do? How and for what do I use it? Which techniques call for it?


Bei vielen Produkten verlinke ich direkt auf die Herstellerseite. Das mache ich nicht aus Werbezwecken, sondern weil es dort mehr Informationen zum jeweiligen Produkt gibt. Ich verlinke bewusst auf den Hersteller, nicht auf einen Shop, in dem es die Dinge zu kaufen gibt. Das muss bitte jede/r für sich selbst rausfinden.

Hier liste ich jene Shops auf, in denen ich gerne einkaufe – das aber wiederum nicht aus Werbezwecken (die Betreiber/innen wissen nichts von ihrem Glück, von mir erwähnt zu werden), sondern weil ich am Anfang nicht wusste, wo ich was bekomme.


You will find many links to manufacturers’ websites. I implemented them because you can find more information on the resp. product there, not because I want to advertise anything. You won’t find direct links to shops, though. I don’t want to give you the impression that I gain money or other benefits from sharing what I like. Because I don’t.

Here is a list of shops I like, but please find out for yourself what and where you want to shop. The shops I mention don’t know that I recommend them, I just tell you about them because when I started crafting I didn’t know where to buy all these things crafters on YouTube used.

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Papier & Karton / Paper & Cardstock

Ich liebe Papier! Ob glatt, strukturiert, leicht, schwer, transparent oder opak – Papier ist ein wundervolles Material und die Basis allen Bastelns. Ich könnte stundenlang über Papier sprechen. Aber ich versuche, mich im Folgenden kurz zu fassen.


I love paper! Smooth, textured, light- or heavy-weight, transparent or opaque – paper is a wonderful material and the base of all crafting. I could talk about paper for hours. But I try to make it short.

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Grammatur / Grammage

Die Grammatur ist das Flächengewicht von Papier und wird in Gramm pro Quadratmeter angegeben. Billiges Kopierpapier hat meistens eine Grammatur von 80 g/m² – ein Quadratmeter dieses Papiers wiegt also 80 g.

Ich verwende für meine Projekte am liebsten Papiere zwischen 120 g/m² (Designpapiere für Hintergründe) und 250 g/m² (schwereres Papier für die Kartenrohlinge, zum Stanzen, zum Basteln von 3-D-Objekten).

In den USA spricht man statt von Grammatur oft vom Gewicht des Papiers. Es wird in Pfund angegeben. Meistens ist von „light-weight“ (niedrige Grammatur) und „heavy-weight“ (hohe Grammatur) die Rede. Allerdings findet man auch die Grammatur manchmal, angegeben als gsm.


Grammage is the areal density of paper. It’s expressed (at least in Europe) in grams per square meter (g/m²). Regular copy paper as used in offices has a grammage of 80 g/m² – one square meter of this paper weighs 80 grams.

For most of my projets, I use paper between 120 g/m² (patterned paper) and 250 g/m² (heavy-weight paper for e. g. card bases).

In the USA, the usage of grammage isn’t that common as in Europe. Instead, you come across the basis weight of paper (expressed in pounds and ounces). Most of the time, people refer to paper as „light-weight“ (low-grammage) or „heavy-weight“ (high-grammage). But: Grammage can be found and is expressed in „gsm“.

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Fotokarton & Tonpapier / Cardboard & construction paper

Das schwerere Papier wird im englischen Sprachraum als „Cardstock“ bezeichnet (was übersetzt etwa „Karton“ heißt). Allerdings finde ich, dass zwischen dem, was in lokalen Papiergeschäften unter „Fotokarton“ verkauft wird, und dem Cardstock, den ich von meinen Lieblingsonlineshops beziehe, ein großer Unterschied besteht. Fotokarton bricht oft an den Falzlinien, er fasert aus – bei gutem Cardstock passiert das nicht.

In Kindergärten und Schulen kommt bei Basteleien oft Tonpapier zum Einsatz; auch das verwende ich nicht, weil es mir zu leicht ist. Ich habe zwar einen Grundstock im Schrank, aber das war ein übereilter Kauf vor Jahren.


It’s quite hard to find the right English terms for all those different kinds of paper that are out there. Most people would translate the German „Fotokarton“ with „cardstock“, but I don’t agree with them. What is sold as „Fotokarton“ in Austria, doesn’t match the quality of cardstock. Fotokarton has a little higher grammage than cardstock and unless it’s really high quality, it tends to get damaged when folded. That never happens with good cardstock.

When children craft in school or kindergarten, they use construction paper. I don’t care for it because it’s too low-grammage for my crafting.

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Bristolkarton / Bristol (Board)

Weißer Bristolkarton gibt es in verschiedenen Grammaturen, von sehr leicht (das läuft dann unter „Bristolpapier“) bis beeindruckend schwer (über 900 g/m²). Bristolkarton hat viele tolle Eigenschaften, die ich schätze: Er hat eine sehr glatte Oberfläche und eignet sich daher gut für Stempelabdrücke, die mit Alkoholmarkern wie Copics oder Chameleon Pens koloriert werden sollen. Auch Handlettern mit Brushpens und klassischen Schreibfedern funktioniert auf ihm gut.


White bristol is available in different grammages, from very low-grammage (often called „bristol paper“) to very high-grammage (more than 900 g/m²). Bristol has many features I appreciate: it’s very smooth and is perfect for colouring with alcohol-based markers like Copics or Chameleon Pens. It’s also suitable for handlettering with brush pens and quills.

Bristolkarton

Bristolkarton ist säurefrei und verfügt über eine hohe Alterungsbeständigkeit. Er ist perfekt dafür, wenn man kleine 3-D-Objekte basteln will. Es gibt ihn in vielen verschiedenen Formaten. Man kriegt ihn sogar in jenen Büro-&-Schule-Ketten, deren Papierangebot nicht berauschend ist. Und: Er ist im Vergleich recht günstig.


Bristol is acid free and ageing resistant. It’s perfect for creating 3-D-objects. It comes in many different formats, and you can buy it almost anywhere. Plus: It’s quite low-priced.

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Cardstock

Ohne Cardstock kein Projekt: Das schwere Papier (gängig ist ein Gewicht zwischen 200 g/m² und 240 g/m²) ist das Um und Auf jeder gelungenen Karte.

Hochwertiger Cardstock ist säurefrei, lässt sich gut falzen (bricht also nicht an der Falzlinie – das liegt an der guten Verarbeitung der Fasern), eignet sich bestens zum Schneiden und Ausstanzen und ist in allen erdenklichen Farben erhältlich. Auch die Bandbreite an Oberflächen ist groß: Es gibt sehr glatten Cardstock, leicht bis stark strukturierten und geprägten Cardstock. Auch schimmernder oder glänzender Cardstock wird angeboten. Man bekommt Cardstock in Einzelblättern und als Block, in verschiedenen Formaten und zu sehr unterschiedlichen Preisen.


No project without cardstock: The heavy-weight paper (grammage between 200 g/m² and 240 g/m²) is essential for each card.

High-quality cardstock is acid free, easy to fold, perfect for (die-)cutting, and available in countless colours. There’s very smooth cardstock, textured cardstock and embossed cardstock. You can also buy glossy or shimmering cardstock. It’s sold as single sheets and in collections. Cardstock is available in different formats. The prices are also very diverse …

GroessenvergleichPapiere

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Designpapier / Patterned Paper

Designpapier ist wesentlich leichter als Cardstock (obwohl es natürlich auch gemusterten Cardstock gibt), meist liegt das Gewicht um die 120 g/m². Das Angebot ist absolut unüberschaubar. Es gibt Designpapier ist vielen verschiedenen Formaten, als lose Einzelblätter oder als Block, beidseitig oder nur einseitig bedruckt, mit oder ohne Folien- und Glitterbesatz oder beflockt.


Patterned paper is much lower in grammage than cardstock (though there is patterned cardstock as well), a grammage around 120 g/m² is common. The range is huge: Patterned paper comes in different formats, as single sheets or collection packs, printed on both sides or just one side, sometimes foiling or glitter is added, and you can even buy flocked paper.

Designpapier

Wahrscheinlich gibt es kein Muster und kein Motiv, das nicht bereits auf Designpapier gedruckt wurde. Die Blöcke (auch „Value Packs“ genannt) sind thematisch und/oder farblich meist aufeinander abgestimmt. Papiere, die für Scrapbooking gedacht sind, weisen oft sehr großflächig gehaltene Motive auf; mit denen kann ich als Kartenbastlerin selten etwas anfangen, da das Motiv gar nicht auf die Karte passt. Daher interessiere ich mich mehr für Muster als Motive.


There probably isn’t any pattern or motif that hasen’t been printed on patterned paper. Collections (also called „value packs“) mostly are theme-based and/or come in matching colour schemes. Some patterned papers are inteded for scrapbooking and therefore, the printed motifs are really large – I as a cardmaker can’t make much use of them as the motif wouldn’t fit the card. I’m more interessted in patterns than motifs.


Ich verwende Designpapier meist als Hintergrund. Allerdings muss ich zugeben, dass mein Vorrat in keiner Relation zum tatsächlichen Verbrauch steht – aber ich finde das Papier oft so schön, dass ich nicht an mich halten kann. Habe ich dann nur ein einziges Blatt eines Musters, verwende ich es oft monatelang nicht, weil es ja dann weg ist 😉

Designpapier findet man ebenfalls in allen guten Scrapbooking-Onlineshops. Die Preise sind oft gepfeffert. Mein Tipp: Immer genau lesen, wie viele Blatt ein Block enthält!


I mostly use patterned paper for background. I have to admit: My actual usage of patterned paper doesn’t justify the amounts of it in my stash. But some of these papers are so beautiful that I can’t resist buying them. And then, I don’t use them for months because … well, if I’d use them, tehy would be gone, wouldn’t they 😉

You can buy patterned paper in most online shops for scrapbooking and/or cardmaking. But watch out, they an be very expensive! Always check how many sheets a collection contains.

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Aquarell- & Markerpapier / Watercolour & Marker Paper

Ich gestalte gern Hintergründe mit Aquarellfarben oder Stempeltinten, die mit Wasser reagieren – dann kommt gutes Aquarellpapier zum Einsatz. Am liebsten benutze ich Canson Montval fein gekörnt (einmal in 200 g/m², einmal in 300 g/m²), da es sich um ein hochwertiges Papier zu einem vernünftigen Preis handelt. Die Auswahl ist aber auch hier wieder einmal riesig.


I love to create backgrounds using watercolours or inks that react with water. These techniques call for good watercolour paper. My go-to paper is Canson Montval Cold Pressed (in 200 g/m² and 300 g/m²) because it’s high-quality for a reasonable price. But, as always, you can select from hundreds of brands.

Aquarellpapier

Zum Kolorieren von Stempelmotiven verwende ich oft Alkoholmarker (genauer: Chameleon Color Tones). Damit die Farben brillant und satt bleiben, stemple und koloriere ich auf Clairefontaine Paint ON (250 g/m²), Sakura Manga Paper (250 g/m²) und Bristolkarton. Markerpapier wie das Manga Paper gibt es auch in wesentlich niedrigeren Grammaturen, aber ich verwende lieber schweres Papier (weil es auch zum Stanzen besser geeignet ist). Markerpaper muss in jedem Fall sehr glatt sein.


For colouring stamped images, I often use alcohol-based markers (in my case: Chameleon Color Tones). You need marker-friendly paper for those markers. I like Clairefontaine Paint ON (250 g/m²), Sakura Manga Paper (250 g/m²) and bristol. Marker paper like the Manga Paper is available in lower grammages, but I like to use high-grammage paper because it’s more suitable for die-cutting. Whatever you buy, keep in mind that any marker paper has to be really smooth.

Die Oberfläche des Manga Papiers (links & Mitte) ist sehr glatt, jene des Clairfontaine-Papiers (rechts) etwas rauer. Beide eignen sich gut zum Stempeln und Kolorieren – außerdem sind alle jeweils schwer genug, um auf Karten gut zu wirken.

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Spezialpapiere & Folien / Speciality Paper & Acetate

Was ich ebenfalls im Fundus habe: / Also in my stash:

  • Glitterpapier/-karton / Glitter Paper & Glitter Cardstock
  • Transparentpapier / Transparent Paper
  • Pergament / Vellum
  • Folien / Acetate
  • Faserseide / Mulberry Paper

Spezialpapiere

Glitterpapier und -karton gibt es in vielen verschiedenen Farben, als Einzelblätter und farbig sortiert im Multipack. Praktisch ist die selbstklebende Version, die allerdings auch etwas mehr kostet. Das „Papier“ (das eigentlich eher Kunststoff ist) lässt sich gut schneiden und stanzen.


Glitter paper and glitter cardstock is available in many colours, as single sheets or in collections. You can also buy self-adhesive glitter paper. The „paper“ (it’s rather plastic than paper) is easy to cut and die-cut.


Bei Transparentpapieren gibt es große Unterschiede: Es gibt sehr glattes, gleichmäßiges und mattes Transparentpapier, das recht stark und in leuchtenden Farben erhältlich ist. Etwas dünner bzw. leichter ist das sogenannte Drachenpapier, das wesentlich leichter knittert und mehr glänzt. Sehr gerne verwende ich auch dieses Transparentpapier, das eigentlich für technische Zeichnungen gedacht ist. Es lässt sich wahnsinnig toll reißen und hat eine schöne, milchige Transparenz. Ich verwende alle drei Arten gerne.


There is a variety of transparent paper: Some are very smooth, matt, heavy-weight and available in bright colours. Then there are papers that are very light-weight, shiny, and wrinkled (in German, this one is called „Drachenpapier“ – children use it to make decorative kites or lanterns). I also like to use this transparent paper which is intended to be used for blueprints or engineering detail drawings. Its transparency is of a milky quality, much like vellum. It’s super for tearing.

Transparentpapiervergleich

Pergament bzw. Vellum kann auch von veganen Bastlerinnen und Bastlern verwendet werden – denn mittlerweile wird es nicht mehr aus Kalbshaut hergestellt. Im Grunde kann man es ebenfalls als Transparentpapier bezeichnen, es ist allerdings etwas fester.


Also vegan crafters can use vellum as it’s no longer made from calfskin but from synthetic plant material. It’s much like transparent paper but a bit sturdier.


Die Folien, die ich verwende, sind recht stark – um die 150 μm. Ich brauche die Folie vor allem für Schüttelkarten. Ich habe verschiedene Folien ausprobiert – Overheadfolie, Windrad- bzw. Mobilefolien, Coverfolien (also sowas hier), Acetat – und konnte zwischen ihnen kaum einen Unterschied feststellen. Eine funktioniert so gut wie die andere, alle sind glasklar und stabil. Man kann in diesem Fall also ruhig einfach nach dem Preis gehen. Auch Recycling ist möglich: Viele Verpackungen haben diese Sichtfenster aus fester Folie. Die eignet sich ebenfalls hervorragend zum Basteln.


The acetate I use is quite thick and sturdy (around 150 μm, like these). I mostly need it for shaker cards. I tried many different kinds of acetate and found the differences are not too big. That’s why I now go for the kind that doesn’t cost a fortune. And don’t forget recycling: Many kinds of packaging are perfect for crafting.


Faserseide macht als Verzierung eine gute Figur – die gut sichtbare Faserstruktur ist wunderschön. Außerdem lässt sich das Papier wunderbar reißen. Dabei fasert es aus (beim Schneiden erhält man hingegen eine glatte Kante). Ich setze sie gerne, aber sparsam ein.


I call it „mulberry paper“ but I mean a paper which is very fibrous. In German, it’s called „Faserseide“; I couldn’t find a translation for it. The closest thing to it is mulberry paper, but mulberry paper is much more expensive than Faserseide (and I don’t think Faserseide is handmade – as mulberry paper is). What’s important is the fibrous quality of the paper which looks beautiful. When ripped instead of cut, the edges will get soft and fuzzy.

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Sonstige Papiere / Other Paper

Ich falte grundsätzlich für jede Klappkarte ein Stück schlichtes weißes Papier als Einleger für die handschriftliche Botschaft. Zu oft verschreibe ich mich oder patze oder, oder, oder – und bevor die Karte an sich unbrauchbar bzw. unansehnlich wird, ersetze ich lieber das simple Stück Papier im Innern. Ist die Karte nicht zu stark personalisiert, kann sie die oder der Beschenkte so auch ihrer- bzw. seinerseits weiterschenken.


For each card I make, I also fold a piece of simple white light-weight paper. It’s intended for the personal note. This way, the card isn’t ruined if I mess up my personal note or misspell something. Also: The person who receives my card can use it again and send it to someone else.

Schreibpapiere

Diesen Zweck erfüllt einfaches Schreib-, Kopier- oder Druckerpapier genauso wie etwas hochwertigeres Briefpapier (das natürlich edler aussieht, Wasserzeichen und so).


Simple copy paper serves this purpose as well as high-quality paper (which is, of course, more classy, watermark and everything, you know).


Elefantenhaut setze ich auch manchmal ein, aber eher selten.


Sometimes I use elephant skin paper – but rather rarely.


Hin und wieder verwende ich auch glänzendes, also beschichtetes Papier – „Glossy Cardstock“ wird es auch genannt. Ich schätze, man kann auch Fotopapier nehmen, wie es für Drucker angeboten wird, aber ausprobiert habe ich es noch nicht. Dieses Papier benötigt man nur für bestimmte Techniken, da sich nicht alle Farben gut damit vertragen.


Now and then, I use glossy cardstock. I guess you could also use photo paper, but I haven’t tried that yet. Glossy cardstock calls for certain techniques as not all colouring media tolerate it.

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Graupappe / Chipboard

Graupappe gibt es in verschiedenen Stärken. Ich verwende sie, um die Seiten meiner interaktiven Bilderbücher zu machen. Mit ihr kann man auch Fotoalben, Taschenkalender und Ähnliches herstellen. Um sie zu verarbeiten, braucht man einen guten Cutter und etwas Kraft.


Chipboard is available in different weights. I use it to create the pages of my interactive picture books. You can also create photo albums, agendas and the like with it. To cut it, you need a sharp craft knife and some strength.

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Formate / Formats

Da das Scrapbooking aus den USA stammt, kommt man auch um für europäische Verhältnisse seltsame Formate nicht herum. Cardstock und Designpapiere sind üblicherweise in den Formaten 12″ x 12″ (ca. 30,5 x 30,5 cm), 8″ x 8″ (ca. 20,3 cm x 20,3 cm) und 6″ x 6″ (15 x 24 cm x 15,24 cm) gehalten. Die Maßeinheit Inch begegnet einem allerdings nicht nur beim Papier wesentlich häufiger, als mir lieb ist – aber man gewöhnt sich dran. Da der europäische Markt mittlerweile auch kräftig mitmischt, finden sich jedoch auch metrische Formate (also A4 & Co.) beim Papier (und nicht nur dort) wieder.


Scrapbooking originated in the USA, therefore you can’t avoid putting yourself up with US formats – which can be confusing if you are used to the metric system. Cardstock and patterned paper mostly come in 12″ x 12″ (ca. 30,5 x 30,5 cm), 8″ x 8″ (ca. 20,3 cm x 20,3 cm) and 6″ x 6″ (15 x 24 cm x 15,24 cm). I encounter the unit „inch“ more often than I want (not only in terms of paper), but you get used to it. As the European market got into the act by now, also metric formats can be found (again, not only in terms of paper).

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Schneiden / Cutting

Papiertrimmer / Paper Trimmer

Es gibt verschiedene Arten von Papierschneidemaschinen, die sich in erster Linie durch die Art der Klinge/des Messers unterscheiden: Hebel- oder auch Guillotinenschneider „köpfen“ das Papier per großem Messer, das in einen Hebel eingearbeitet ist; Rollenschneider verbergen die kreisrunde Klinge in einem Kästchen, das einer Führung entlanggeschoben wird; Zieh- bzw. Schnittschneider schließlich arbeiten mit einer sehr kleinen Klinge, die in eine Art Kunststoffschiffchen eingebettet ist.


There are different kinds of paper cutting machines. They differ in various aspects, but the main one is their blade. Guillotines use a quite big blade (very durable) with a handle to cut, rotary trimmers use a round cutting blade which slides along a rail, and the most simple kind of paper trimmers use a small blade that’s integrated in a plastic sliding piece.


Hebelschneider gibt es in verschiedenen Größen und von vielen Herstellern; ich benutze sowohl diesen kleinen Tim Holtz Hebelschneider (8,5″/22 cm Trimmer 160e) als auch die größere Variante (12,25″/31 cm Maxi Guillotine 1980e). Skaliert sind beide Hebelschneider in Inch und Zentimeter.

Many manufacturers offer guillotines in different sizes. I use the small Tim Holtz guillotine (8,5″/22 cm Trimmer 160e) as well as the larger version (12,25″/31 cm Maxi Guillotine 1980e). You find a scale in inch and centimetres on both tools.

Mein Papiertrimmer mit Hebelmechanik von Tim Holtz (Tonic Studios).DSC_1385DSC_1386

Über Rollenschneider kann ich wenig sagen, da ich noch nie einen ausprobiert habe.


I can’t share any experience with rotary trimmers as I’ve never used one so far.


Ich habe auch einen Ziehschneider im Schrank, den Super Trimmer 604 von Tonic Studios (den es offenbar nicht mehr gibt, aber ähnlich, wenn nicht gar bis auf die Farbe identisch, ist die neue Version, der Super Trimmer 153e). Er ist leicht, handlich, günstig und kann Papiere bis zu 30,5 cm Länge (also 12″) fassen, obwohl er selbst kleiner ist – möglich machen das ausklappbare Lineale, die auch als Papierführung dienen. Er ist zweifach skaliert: einmal in Inch und einmal in Zentimeter.


I have a simple paper trimmer as well, the Super Trimmer 604 by Tonic Studios (which seems to be no longer available, but the new version – Super Trimmer 153e – is quite the same). It’s light-weight, of handy size, inexpensive, and able to cut paper in sizes up to 30,5 cm (12″) even though the trimmer itself is smaller than that. But: You can swing out two extensions which function as rulers and guides. You find scales in cm as well as in inch.

Trimmer_2

Er ist sehr einfach handzuhaben und schneidet exakt. Die Klingen halten aber leider nicht lange (abhängig davon, wie oft man den Trimmer verwendet), dann müssen sie auch schon getauscht werden, will man keine ausgefransten Kanten. Die Ersatzklingen sind aber günstig.

Praktisch ist, dass man statt der Schneide- auch eine Falzklinge einsetzen kann. Die Falzklinge ist beim Trimmer dabei und macht das Falzen sehr einfach. Ein eigenes Scoring Board (Falzbrett) kann man sich so sparen. Seit ich die Hebelschneider habe, setze ich diesen Trimmer hauptsächlich wegen seiner Falzklinge ein.


The trimmer is easy to handle and cuts properly. Unfortunately, you have to replace the blades quite often (depending on how often you cut something) if you want to prevent frayed edges. Spare blades are luckily not too expensive.

What I really like about this trimmer is that it comes not only with a cutting blade, but also with a scoring blade. As it makes scoring really easy, you don’t really need a seperate scoring board. Since I’ve got my beloved guillotines, I rarely use this trimmer to cut, but I do use it to score – a lot.

Trimmer_1

Einen guten Ruf genießen übrigens auch die Trimmer von Fiskars, die ich ebenfalls im Blick hatte. Die Auswahl ist wie immer groß, sich durch Kommentare von anderen Bastlerinnen und Bastlern zu klicken (oder ihre Reviews auf YouTube zu schauen) bringt also viel.


Fiskars’ trimmer have a good reputation, too – the range of trimmers is, as always, wide. It pays off to read reviews by other crafters (or watch them on YouTube).

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Scheren / Scissors

Ein, zwei Scheren gehören auf jeden Fall zur Grundausstattung. In meinem Fall sind es vier: eine sehr simple und günstige Papierschere fürs Grobe, kleine und sehr spitze Silhouettenscheren (eine davon mit einer Beschichtung, die dafür sorgen soll, dass auch klebriges Material gut geschnitten werden kann) für Details und eine Fiskars Easy Action, ebenfalls mit sehr spitzer und kleiner Klinge – und zusätzlich mit einer Feder (man spart so etwas Kraft, was gerade bei längerem Ausschneiden praktisch ist).


One, two scissors are a must-have. In my case, I have four: simple and inexpensive paper scissors for general cutting jobs, small and sharp scissors for fussy cutting (one of them is coated in order to be able to cut sticky stuff) and a Fiskars Easy Action with a spring (you only have to close the scissors and let loose if you want them to open – this prevents your hand from getting tired while cutting – or at least your hand gets tired later …).

Scheren_neu

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Cutter, Skalpell & Schneidelineal / Craft Knife & Cutting Ruler

Ich habe mehrere Cutter in unterschiedlichen Größen – den größten verwende ich für starke Materialien wie Graupappe. Cutter brauche ich auch dann, wenn ich Papier schneiden will, das zu groß für meine Papiertrimmer ist, und um an Stellen zu schneiden, wo Scheren nicht hinkommen (also z. B. mittendrin in einem Stück Papier).


I have severeal cutters in different sizes. I use the biggest for cutting very heavy-weight materials like chipboard. I need my cutters to cut paper which wouldn’t fit in my paper trimmers and to cut where scissors can’t (like right in the middle of a piece of paper).

CutterNEU

Für die Schnittführung verwende ich ein Schneidelineal. Es ist 50 cm lang, aus durchsichtigem, mit einem Gitterraster bedruckten Kunststoff gefertigt und mit einer Edelstahlschneidekante ausgestattet.


In order to cut with a cutter, I use a cutting ruler. It’s 50 cm long, transparent and comes with a grid and a metal edge.

Lineale

Schneidekante

Man kann auch reine Metalllineale verwenden, meistens werden Aluminiumlineale angeboten. Vorsicht beim Schneiden, Alu ist sehr weich, ein Cutter schafft es locker, in das Metall zu schneiden und Späne zu produzieren.


For cutting, you can also use aluminium or steel rulers. But be careful if you use aluminium rulers for this metal is quite soft and can be damaged by your cutter with ease.

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Schneidematte / Cutting Mat

Wer mit Cuttern arbeitet, braucht eine Schneidematte. Die gibt es in verschiedenen Größen und Farben. Sie dient mir nicht zur zum Schneiden, sondern auch als Unterlage bzw. Schutz meines Tisches. Meine ist schon viele Jahre alt und immer noch funktionstüchtig.


If you work with cutters, you need a cutting mat. These are available in different colours and sizes. I use my cutting mat not only for cutting, but to protect my table as well when I use glue, colours and so on. My cutting mat is many years old but still in good shape.

Schneidematte

Sehr angesagt sind zur Zeit Glasmatten. Auf ihnen kann man schneiden und sie als Farbpalette benutzen, sie sind hitzebeständig und leicht zu reinigen. Ich habe keine solche Platte („Glass mat“ ist zwar der Begriff, der im Englischen verwendet wird, aber ich denke, „Platte“ trifft es eher) und kann daher nicht viel dazu sagen.


At the moment, glass mats are en vogue in the crafting community. You can cut on them and use them as a palette, they resist heat and are easy to clean. I don’t have one, so I can’t share any experience.

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Schneideplotter / Electronic Cutting Machine

Schneideplotter sind elektronische Geräte, die ähnlich wie Drucker funktionieren, nur dass sie Dinge aus Papier (und Stoff, Folien usw.) ausschneiden, anstatt sie zu drucken. Zu den Basics gehört ein Schneideplotter jedenfalls mit Sicherheit nicht.


Electronic cutting machines function quite similar to printers, but instead of printing onto paper, they cut it (and they cut fabric, acetate and so on). They are absolutely no essential tool, that’s for sure.


Ich habe mir trotzdem eines der kleineren Modelle angeschafft, den Silhouette Portrait 2, und zwar aus folgenden Gründen: Ich bin kein großes Talent, wenn es ums Ausschneiden von filigranen Dingen per Schere geht, habe aber viele Stempel ohne dazugehörige Stanzen. Außerdem maskiere ich sehr gerne, was aber wiederum mühsames Ausschneiden von Hand nötig macht. Der Plotter nimmt mir da einiges an Arbeit ab und ist dabei sehr präzise. Man kann sich auch den Kauf von passenden Stanzen zu Stempeln sparen. Außerdem war er grad im Angebot, haha.


Still, I got myself one of the smaller machines, the Silhouette Portrait – for the following reasons: I’m no talent when it comes to fussy cutting, yet I do need to do a lot of fussy cutting – I have many stamps without coordinating dies and I love masking. The electronic cutting machine does this tiresome work for me – and it does it well. Additionally, I don’t need to get myself coordinating dies. And I came across a bargain, haha.


Die Arbeit mit einem Schneideplotter hat mit „richtigem“ Basteln nicht mehr viel zu tun: Was ausgeschnitten werden soll, muss zuerst mal in einen Computer rein. Mit einer speziellen Software bearbeitet man sein Bild und schickt dann die Daten an den Plotter, der den Rest erledigt. Ich bin keine große Plotterexpertin und benutze ihn, wie gesagt, eher nur als Scheren- und Stanzenersatz. Das Internet bietet eine Fülle an Informationen für alle, die sich für diese technische Spielerei interessieren.


Working with an electronic cutting machine has not much to do with „real“ crafting: What you want to cut needs to go into a computer first. A software is required for editing your image. Once the editing is done, the file is sent to the cutting machine which handles the rest. I’m no expert and use my machine just as an alternative for scissors and dies. The internet is full of information if you are interested in this gadgetry.

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Falzen / Scoring

Sehr leichte Papiere wie Origamipapier lassen sich noch recht gut Freihand falzen; der Falz kann mit dem Fingernagel glatt gestrichen werden. Spätestens bei schwerem Papier ist aber eine Falzhilfe wie ein Falzbein, ein Scoring Board oder die Falzklinge eines Papiertrimmers empfehlenswert.


Very light-weight papers like origami paper are quite easy to score and fold. You can even use your fingernails to get nice sharp edges. When it comes to heavy-weight paper, tools like a bone folder, a scoring board or a paper trimmer’s scoring blade are recommended.

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Falzbein / Bone Folder

Falzbeine sind meist aus stabilem Kunststoff und laufen auf einer Seite spitz zusammen (wobei die Spitze abgerundet ist, um das Papier nicht zu beschädigen). Die Dinger sind günstig und sehr praktisch. Ursprünglich wurden sie aus Knochen gefertigt (daher ihr englischer Name: Bone Folder, obwohl der Knochen eh auch im deutschen Falzbein steckt), mittlerweile gibt es sie auch aus Teflon. Offenbar sind die Teflonmodelle sehr gut, da sie auch bei mehrmaligem Glattstreichen von Papier selbiges niemals „speckig machen“. Aber der Preis für ein einziges Tefonfalzbein ist gepfeffert. Mir wäre noch nicht aufgefallen, dass meine Kunststofffalzbeine meine Werke zum Glänzen bringen, aber das kann natürlich daran liegen, dass ein einziges Mal Drüberstreichen für meine Zwecke völlig ausreicht.


Bone folders are nowadays usually made from plastic. They are inexpensive and very useful. On one end, the have a dull-edged tip with which you score. To sharpen creases and folds, you use the side of the tool. You can also get teflon bone folders, but they are quite expensive. I read that those teflon thingies are superb and don’t leave any residue on your paper. I can imagine that they are superb, but to be honest: I only use plastic bone folders – and never had any residue issues either.

Meine Falzbeine – beide aus Kunststoff und vor Jahren bei Tchibo erstanden.

Um einen Falz zu setzen, führt man die Spitze des Falzbeins mit Druck an einem Lineal entlang. Benutzt man ein Scoring Board, braucht man kein Lineal, da das Board Vertiefungen aufweist, die das Falzbein gerade halten.

Um eine schöne Falzung zu erhalten, faltet man das Papier dann so, dass die eben gefalzte Rille nach außen zeigt (die kleine „Welle“, die beim Falzen entsteht, verschwindet so in der Falte innen). Mit der Seite des Falzbeins streicht man die Falzung dann glatt.


To score, you use the pointy end. Place it on the paper, use a ruler as a guide and press firmly while moving the bone folder along the ruler. If you use a scoring board, a ruler is not necessary.

After scoring, you fold the paper. Hide the rised line inside your crease. Use the side of the bone folder to enforce the crease.

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Falzklinge des Papiertrimmers / Scoring Blade of a Paper Trimmer

Viele Papiertrimmer können auch falzen – dank einer stumpfen Klinge, die man gegen die Schneideklinge austauschen kann oder via vorgeprägter Falzrillen auf dem Trimmer selbst und eines beiliegenden Falzbeins. Mit der Falzklinge muss man allerdings bei leichten Papieren vorsichtig sein und wenig Druck ausüben, sonst schneidet man das Papier ein.


Many paper trimmers come with a scoring option, thanks to a dull blade – the scoring blade. Also, some manufacturers offer a score board/paper trimmer combination (they include a bone folder as well). If you choose a tool with a scoring blade, be careful while scoring and don’t apply too much pressure if you don’t want to cut your paper.

FalzUndSchneideklingeDetail

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Scoring Boards

Beliebte Falzhilfen sind Scoring Boards sowie spezielle Scoring Boards für bestimmte Zwecke (z.B. zur Kuvertherstellung – das geht allerdings auch mit einem „normalen“ Scoring Board). Ob man die Sachen wirklich braucht, hängt natürlich davon ab, was man machen möchte.


Scoring boards and special scoring boards with a specific purpose (e. g. making of envelopes – which you can also do with a „normal“ scoring board btw) are quite popular with many crafters. Whether you need such a board or not depends on what you are planing to craft.


Im Wesentlichen ist so ein Falzbrett nichts anderes als eine Kunststoffplatte mit parallelen Rillen in bestimmten Abständen. Es liegt ein Falzbein bei, mit dem gefalzt wird – also Papier aufs Brett legen, gewünschte Abmessung raussuchen, falzen, fertig.

Aufpassen muss man hier vor allem, welche Skala dem Brett zugrunde liegt: Inch oder Zentimeter.


Basically, a scoring board is a plastic board with a lot of parallel grooves. It comes with a bone folder. You simply lay down your paper, decide which groove suits your project (each groove is marked in inch or centimetre) and use your bone folder to score.

If you decide to buy a scoring board, you need to mind the used scale, as a scoring board is either scaled in inch or in centimetres – not both.

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Stempeln / Stamping

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Stempel / Stamps

Es gibt mehrere Arten von Stempeln, wobei ich selbstfärbende Stempel (z. B. Adressstempel, Kinderstempel, Stempelroller etc.) außen vor lasse. Die zwei großen Gruppen sind:


There are several kinds of stamps (but I leave out self-inking stamps like those used in offices). These are the main groups:

  • Gummistempel / Rubber Stamps
  • Polymer-/Silikonstempel (Clear Stamps) / Clear Stamps (made from polymer)

Links und rechts sind zwei Gummistempel (Cling Stamps) zu sehen, oben und unten in der Mitte Clear Stamps.

Gummistempel gibt es in mehreren Varianten: auf Holz montiert, unmontiert (also nur die Gummiplatte) und „mounted“ (montiert auf EZ Mount, ein spezieller Schaumstoff, auf dessen eine Seite das Gummistempelmotiv geklebt wird und dessen andere Seite auf Acrylblöcken haftet).

Ich persönlich habe keine Holzstempel, und das aus zwei Gründen: Ich muss fast raten, wo das Motiv hingestempelt wird, und außerdem brauchen die Stempel wegen des Holzblocks wahnsinnig viel Platz.

Gummistempel sind aber qualitativ unschlagbar: Das Material erlaubt extrem feine Details, die sauber gestempelt werden können. Guter Gummi gibt auch bei stärkerem Druck nicht nach – aus feinen Linien wird also nicht plötzlich ein breiter Balken. Und: Sie sind leicht zu säubern und sehr robust. Richtig gelagert, halten sie praktisch ewig.


You can buy three forms of rubber stamps: mounted on wood, unmounted (just the – mostly red – rubber), and mounted on EZ mount, a foamed material that is very sticky on one side (where the rubber goes) and very smooth on the other (that’s the side that sticks to acrylic blocks).

I don’t have any wood stamps – for two reasons: Stamping with wood stamps is guess work (if you don’t use a stamp positioner) and because of the wooden block, they take up much space.

But the quality of rubber stamps is unbeatable: The material allows very detailed images that can be stamped perfectly – even if you apply a lot of pressure. Fine lines don’t turn into smudges. They are easy to clean and very robust. If stored properly, they last forever.

Cling1

Zum Glück gibt es die Gummistempel auch ohne den Holzblock – gestempelt wird dann mit Hilfe eines Acrylblocks (oder eines Stamp Tools). Möglich macht das der erwähnte EZ Mount. Vormontierte Stempel (Cling Stamps genannt) können direkt benutzt werden; unmontierte Stempel müssen erst vorbereitet werden (dazu wird die Gummiplatte zurechtgeschnitten, auf EZ Mount geklebt, welcher anschließend ebenfalls zurechtgeschnitten wird – und dann kann es losgehen).

Da der Umriss dieser Stempel dem Umriss des jeweiligen Motivs entspricht, hat man viel mehr Kontrolle darüber, wohin genau gestempelt wird. Und: Die Stempel können platzsparender als ihre Holzkollegen gelagert werden.


Luckily, rubber stamps don’t need to be mounted on wood – EZ Mount works as good. For stamping, you just need an acrylic block (or a stamp tool). Mounted rubber stamps are called cling stamps and can be used right away. If you happen to buy unmounted rubber stamps, some preparations are necessary. You cut out the stamp with scissors, stick it onto EZ Mount, cut out everything again – and you are ready to go.

As the shape of a cling stamp represents the shape of the image, positioning your stamp is much easier than positioning a wood stamp. And they need a lot less space when it comes to storing.

Clear2

Clear1

Sehr beliebt sind Polymer- bzw. Silikonstempel (Clear Stamps). Das liegt daran, dass sie einige Vorteile haben: Sie sind komplett transparent, und da Acrylblöcke, mit deren Hilfe gestempelt wird, ebenfalls durchsichtig sind, sieht man genau, wohin man sein Motiv stempelt. Außerdem sind Clear Stamps sehr flexibel; ein an sich gerades Motiv kann verzerrt, gebogen etc. gestempelt werden. Oft wird auch der günstigere Preis betont (aber Clear Stamps kosten genug, finde ich …). Was die Lagerung betrifft, haben sie die Nase absolut vorn, weil sie schön flach sind.


Clear stamps are very popular because they have some advantages: As they are transparent (and so are the acrylic blocks you use for stamping with clear stamps), you can see exactly where you’re stamping. And clear stamps are flexible, which means you can bend them and stamp a curve for example. Additionally, they are less expensive than rubber stamps (but to be fair: clear stamps can be pricey, too). When it comes to storage, they definitely win the championship: They are flat and need not much space. 


Allerdings haben sie auch einige gravierende Nachteile: Sie geben bei zu viel Druck nach – Stempelabdrücke werden so schnell patzig, an manchen Stellen zu breit usw. Außerdem funktionieren extrem detaillierte Motive nicht mit Silikon. Clear Stamp-Motive sind daher meist eher schlicht gehalten (ein gewisser Grad an Filigranität ist aber durchaus möglich).


Of course, not all is glitter and gold: Clear stamps can’t handle too much pressure. With the right amount of pressure, your stamped image will be fine, but if you apply too much pressure, the impression won’t be as neat as on the package. Fine lines turn into broader ones. That’s why you won’t find clear stamps so highly detailed as rubber stamps. The images provided are mostly on the simple side (but of course, details are possible to a certain degree).


Ich verwende beide Arten, Gummi und Silikon, weil ich mich letzten Endes dann doch für ein Motiv, nicht das Material entscheide.


I use both kinds of stamps, rubber stamps as well as clear stamps, because in the end, I fall in love with an image, not with the material of the stamp.

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Stempelkissen / Ink Pads

Uiuiui. Stempelkissen. Es gibt sehr, sehr viele verschiedene Stempelkissen. Hier ein Überblick (ich verwende die englischen Bezeichnungen, weil der Markt von japanischen und amerikanischen Tinten dominiert wird und die entsprechenden Produkte stets englisch bezeichnet werden):


Phew. Ink pads. There are many, many different kinds of ink stamps. Here’s a quick overview:

 

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Übrigens: In Büros mögen Stempel auf Stempelkissen gedrückt werden – beim Basteln ist es umgekehrt: Man drückt das Stempelkissen auf die Stempel. Deshalb funktionieren auch sehr kleine Kissen wunderbar. Im Englischen nennt sich dieser Vorgang „inking up“.


By the way: In an office, a stamp is inked up by pressing it onto the ink pad. In crafting, you often use the other way round and press your ink pad onto your stamp. That’s why even very small (and therefore less expensive) ink pads suffice – your ink pad doesn’t need to be as big as your stamp.

Dye Ink (water-based, solvent-based)

Übersetzt heißt „dye ink“ nichts weiter als „Farbstofftinte“. Diese häufig anzutreffende Stempeltinte kann wasserbasiert, aber auch lösungsmittelbasiert sein.


This common ink can be water- and solvent-based.

Water-based Dye Ink

Nur, weil diese Tinten auf Wasser basieren, heißt das noch lange nicht, dass sie auch automatisch wasserlöslich sind. Tinten wie Archival (von Ranger) trocknen schnell und sind dann wisch- und wasserfest. (Für andere Tinten wie Memento von Tsukineko gilt das allerdings wiederum nicht: Sie sind zwar wisch-, aber nicht wasserfest). Auf saugendem Papier sind sie praktisch sofort trocken, auf beschichtetem Papier brauchen sie eine Weile (manchmal muss man sie auch mit Hitze fixieren).


Those dye inks may be water-based, but that does’t automatically makes them water-soluble. Inks like Archival (by Ranger) dry quickly and are smear- and water-resistant. (This does not apply to all inks. Memento by Tsukineko for example is smear-resistant but will react to water.) On porous papers, they dry almost instantly, on coated paper they take a while (and may be need some heat-setting).

Memento in Tuxedo Black (von Tsukineko) – eine beliebte wasserfeste Dye Ink.

Wer seine Stempelmotive mit alkoholbasierten Marken kolorieren will, ist mit Dye Inks gut beraten. Unzählige Hersteller (z. B. AltenewLawn Fawn, Hero Arts, My Favorite Things usw.) haben zahlreiche Farbtöne im Programm.


If you want to colour your stamped images with alcohol-based markers, dye inks are for you. Many manufacturers (e. g. Altenew, Lawn Fawn, Hero Arts, My Favorite Things a.s.o.) have a vast number of colours to offer.

Ebenfalls wasserfest (und wasserbasiert): Archival Ink in Jet Black von Ranger.

Auf Gummistempeln halten die Tinten hervorragend, auf Clear Stamps weniger – dort ist manchmal ein mehrfaches Stempeln nötig, bis das Motiv perfekt aussieht. Benutzt man Clear Stamps das erste Mal, haften Tinten sehr schlecht. Ein kleiner Trick schafft Abhilfe: Einfach den Stempel ein paar Mal kräftig in die eigene Handfläche drücken oder einmal mit VersaMark stempeln. Danach sind die Stempeloberflächen wesentlich aufnahmefähiger.


Rubber stamps pick up dye inks with ease, clear stamps can be tricky. Often, repeated stamping is necessary if you want a perfect impression. This applies foremost to new (never used before) clear stamps. Here’s a little tip: Before using your clear stamps for the very first time, press them to your palm or use them with VersaMark. After this little preparation, the surface of clear stamps picks up dye inks without problems.

Box_MementoDewDrops

Viele Stempelkissen gibt es in zweierlei Größen. Die Stempelkissen von Memento beispielsweise gibt es in der Standardgröße (ca. 9,5 x 7 cm) und als kleine Dew Drops (ca. 4,5 x 3,5 cm). Letztere sind wesentlich günstiger und für meine Zwecke völlig ausreichend.


Many ink pads are available in two different sizes. For example, you can get Memento ink pads in standard size (about 9,5 x 7 cm) and in the smaller Dew Drops size (about 4,5 x 3,5 cm). The latter are less expensive and (for me) suffice. 


Die Tim Holtz Distress Inks (von Ranger) sind ebenfalls wasserbasierte Farbstofftinten, allerdings nicht wasserfest – was tolle Techniken möglich macht: Sie reagieren mit Wasser, auch, wenn sie schon getrocknet sind. Tupft man ein Stempelkissen auf eine glatte Fläche (z.B. ein Craft Sheet, ein Dauerbackpapier aus Teflon oder eine Folie usw.) und sprüht etwas Wasser darauf, kann man diese Tinten wie Wasserfarben benutzen. Sie sind untereinander mischbar. Mit einer Art Wachs (Tim Holtz Distress Micro Glaze) kann man sein fertiges Werk versiegeln und somit wasserfest machen.


Tim Holtz Distress Inks (by Ranger) are also water-based dye inks, but they are not water-resistant, and this allows cool techniques: They react to water, even after they’ve dried. If you press the stamp pad to a smooth surface (like a craft mat or a piece of acetate) and spray the stain with a bit of water, you can use these inks like water colours. You can even mix them – like water colours. If you want to seal your finish project, use a product like Tim Holtz Distress Micro Glaze.

Tim Holtz Distress Micro Glaze versiegelt Wasserlösliches.

Diese Stempelkissen gibt es beeindruckenden 61 Farben (inklusive eines Weißtons, der aber keine reine Dye Ink mehr ist, sondern zusätzlich mit Pigmenten arbeitet) und in zwei Größen: 3″ x 3″ (ca. 7,5 x 7,5 cm) und 1″ x 1″ (ca. 2,5 x 2,5 cm), wobei die Mini Pads „nur“ in 60 Farben angeboten werden (das Weiß fehlt).


Distress ink pads are available in 61 colours (including a white which is no real dye ink but works with pigments as well) and two sizes: 3″ x 3″ (about 7,5 x 7,5 cm) and 1″ x 1″ (about 2,5 x 2,5 cm). The smaller cubes come in „only“ 60 colours (the white is lacking).

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Solvent-based Inks (lösungsmittelbasierte Tusche)

Ich kenne nur eine lösungsmittelbasierte Tuschelinie: StazOn (von Tsukineko). Im Gegensatz zur lösungsmittelbasierten Pigmenttinte enthält diese Tusche statt Pigmenten andere Farbstoffe (und ist daher eine Solvent-based Dye Ink).


I only know of one solvent ink: StazOn (by Tsukineko). Contrary to solvent-based pigment ink, this ink contains dye instead of pigments (and therefore, is a solvent-based dye ink).


Wozu braucht man diese Art von Tinte? Um auf anderen Materialien als Papier zu stempeln. Das geht zwar auch teilweise mit weiteren Tinten, die speziell fürs Basteln entworfen wurden und auf Stoff, Holz, Porzellan usw. haften, aber diese Tinten brauche ich nicht, daher kann ich auch nichts zu ihnen sagen. StazOn jedenfalls haftet auf fast allem, vor allem auf Kunststoff.


Why do you need this kind of ink? To stamp on other materials than paper. There are other inks that work on wood, fabric, porcelain and so on, but I don’t use these inks and can’t share any experience. StazOn works on almost any surface there is – cardmakers use it foremost for stamping on acetate.

Stempelt auch auf Kunststoff: StazOn von Tsukineko.

StazOn habe ich genau es dem Grund: weil man damit auf Kunststoff stempeln kann. Es gibt die Stempelkissen in Standardgröße (ca. 9,5 x 7 cm) und in 25 Farben.


And that’s exactly, why I use StazOn: to stamp on acetate. StazOn is available in standard size (about 9,5 x 7 cm) and in 25 colours.


StazOn hat den Ruf, dass es Stempel – vor allem Clear Stamps – angreift und auf Dauer zerstört. Ich verwende StazOn selten, kann das also weder bestätigen noch negieren. StazOn ist allerdings schwer von den Stempeln wieder wegzukriegen (klar: StazOn soll ja auch überall haften), was an sich kein Problem ist, die Stempel funktionieren trotzdem weiterhin – sie sind halt einfach dauerhaft verfärbt. Abhilfe soll ein spezieller StazOn-Reiniger schaffen, der allerdings sehr scharf ist. Ich vermute, es ist eher der Reiniger, der die Stempel angreift – und nicht die Tinte selbst. Ich benutze ihn hin und wieder und habe noch nichts damit kaputt gemacht (ich spüle meine Stempel zur Sicherheit danach immer gründlich mit Wasser), allerdings kriegt nicht mal er die Tinte wieder vom Stempel.

Wer aber nicht auf andere Medien als Papier stempeln will, braucht StazOn ohnehin nicht.


Some crafters say StazOn ruins stamps (esp. clear stamps), and by ruin, they don’t mean staining the stamp, but completely destroying them. I don’t use StazOn on a daily basis, so I can neither verify nor negate this claim. What I can verify: StazOn really does stain your stamps (well, it is designed to stay on any surface …), but staining is never a problem – your stamps will work just fine, stained or not. There is also a special StazOn stamp cleaner, and I guess it’s the cleaner, not the ink, that is capable of destroying your stamps. I use it from time to time nonetheless (and rinse the stamps afterwards with lots of water) and haven’t destroyed anything so far. But even this cleaner is not able to remove StazOn stains from stamps.

If you don’t plan to stamp on anything else than paper, you don’t need StazOn anyway.

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Pigment Ink (water-based, oil-based & solvent-based)

Spätestens, wenn man in Weiß oder Metallic-Farben wie Gold und Silber stempeln möchte, kommt man um Pigmenttinte nicht herum. Pigmenttinte kann wasser-, öl- und lösungsmittelbasiert sein.

Stempelabdrücke mit Pigmenttinte sind wasserfest, lichtecht und sehr langlebig. Je nach Rezeptur sind sie auch fürs Kolorieren geeignet (steht immer auf der Verpackung).


If you want to stamp in white or metallic colours like gold and silver, you need pigment inks. They can be water-, oil- or solvent-based.

Images stamped with pigment ink are water-resistant, light-fast and durable. Depending on the formulation, they are suitable for colouring (check the packaing).


Wasserbasierte Pigmenttinte braucht etwas länger zum Trocknen als Dye Inks, weshalb man sie auch fürs Embossen nutzen kann. Auf saugfähigen Papieren verkürzt sich die Trockenzeit, während sie auf beschichteten Papieren gen Unendlichkeit geht (der Einsatz einer Wärmequelle – ein Heat Gun z.B. – empfiehlt sich also).


Water-based pigment inks take longer to dry than dye inks, which makes them perfect for heat-embossing. Porous paper shorten the drying time whereas coated paper prolongs them (you need to heat-set these inks with a heat gun or something alike).


Ölbasierte Pigmenttinte ist etwas schneller trocken und wischfest (allerdings braucht sie ebenfalls wesentlich länger zum Trocknen als Dye Inks). Da sie sich wie eine zweite Haut über den Stempel legt – und zwar auch bei Clear Stamps! –, lassen sich sehr detaillierte und satte Stempelabdrücke fertigen. Schriftzüge stemple ich daher am liebsten mit ölbasierter Pigmenttinte. Ein Nachteil ist, dass sie dem Kolorieren mit Alkoholmarkern (die ich wahnsinnig gerne benutze) leider, leider nicht standhält und ausblutet. Koloriert man mit Aquarellfarben oder wasserbasierten Markern, hat man dieses Problem aber nicht. Embossingfähig ist diese Tinte ebenfalls.


Oil-based pigment inks dry a little bit faster, but still take much longer than dye inks. It stays on stamps – even clear stamps! – perfectly, the impressions are wonderful. Even the smallest details show! That’s why I love to stamp sentiments with VersaFine (which is a oil-based pigment ink). There’s a downside to oil-based pigment inks: They don’t work with alcohol-based colours (they bleed). But for colouring with watercolours or water-based markers, this inks are perfect. They are suitable for heat-embossing as well.

Water-based Pigment Ink

Ich persönlich nutze nur ein paar Stempelkissen, deren Pigmenttinte wasserbasiert ist, und zwar ein paar Farbtöne von VersaMagic (von Tsukineko), einer sogenannten „Chalk Ink“, und das Weiß, Gold und Silber von ColorBox (von Clearsnap).

Chalk Inks gibt es auch von anderen Herstellern (z. B. ColorBox Chalk), mit denen ich aber noch keine Erfahrungen gemacht habe. Alle sollten aber sehr deckend und wasserfest sein sowie matt auftrocknen (was dann den „Kreidelook“ ergibt).


Personally, I only use a few pigment inks that are water-based – a few VersaMagic (by Tsukineko) pads (they are so-called chalk inks) and ColorBox (by Clearsnap) ink pads (in white, gold, and silver).

Chalk inks are offered by various manufacturers (like ColorBox Chalk), but I haven’t tried any so far. They should be opaque and water-resistent and dry with a matte finish (which results in a chalky look).

Drei der Chalk Inks von VersaMagic (Tsukineko).

Sind bei mir meistens in der Vorweihnachtszeit im Einsatz: Metallic-Farben von ColorBox.

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Oil-based Pigment Ink

Ich kenne nur zwei Linien von Pigmenttinten, die ölbasiert sind: VersaFine (von Tsukineko) und deren Erweiterung VersaFine Clair (von Tsukineko/Imagine).

Die Tinte ist unglaublich satt in ihren Farben, für detailreiches Stempeln ist sie ideal. Vor allem ist sie eine der wenigen Tinten, die auch auf Clear Stamps wunderbar haften. Mehrmaliges Stempeln ist mit ihr sehr selten nötig.


I only know of two ranges of oil-based pigment inks: VersaFine (by Tsukineko) and VersaFine Clair (by Tskukineko/Imagine).

These inks are incredible saturated and perfect for detailed images (and also for bold ones). They also work with clear stamps like a charm, repeated stamping is almost never required. 

VersaFine schmiegt sich auch an widerspenstige Clear Stamps. Leider nicht in Kombination mit Alkoholmarkern geeignet.

Wie weiter oben schon erwähnt, verträgt sie sich leider nicht mit alkoholbasierten (bwz. lösungsmittelbasierten) Farben. Sie verschmiert und blutet aus. Wasserbasierten Farben hingegen hält sie locker stand.


As mentioned above, these inks don’t work with alcohol-based (and solvent-based) colours. They bleed and smear when they touch these colours. But they are great for water-based colours.

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Solvent-based Pigment Ink

Auch, was die lösungsmittelbasierte Pigmenttinte anlangt, kenne ich nur zwei Linien: StazOn Opaque und StazOn Metallic (von Tsukineko). Was den Gebrauch von StazOn Opaque und StazOn Metallic betrifft, ist er mit dem von StazOn identisch. Der Unterschied zu StazOn liegt in den Pigmenten: StazOn Opaque bietet eine Art pudriges Finish, StazOn Metallic ein glänzendes.


Again, I only know two ranges of solvent-based pigment inks: StazOn Opaque and StazOn Metallic (by Tsukineko). Regarding using StazOn Opaque and StazOn Metallic, they are like StazOn. The difference lies in the pigments: StazOn Opaque dries to a chalky finish, StazOn Metallic is shiny when dry.

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Hybrid Inks

Unter Hybrid Inks fallen jene Produkte, die eine Mischung aus Dye Inks und Pigment Inks sind. Sie verbinden die Vorteile beider Arten: Sie trocknen schnell, obwohl sie pigmentbasiert sind, und sie stempeln auf allen Papiersorten gleich gut (von porösem Papier bis hin zu beschichtetem).


Hybrid inks are a mixture of dye inks and pigment inks. They combine the best features of both ink types: They dry quickly and can be used on any kind of paper. 

TH_DistressOxide_Stempelkissenw

Ich habe erst eine Linie an Hybrid Inks ausprobiert – Tim Holtz Distress Oxide von Ranger –, es gibt aber mehrere Hersteller, die diese Stempelkissen anbieten (z. B. Palette von Stewart Superior – auch z.B. in Metallic –, Simon Says Stamp Hybrid InkHero Arts Bold Ink und My Favorite Things Hybrid Ink).

Hybrid Inks können wasserfest sowie auch wasserlöslich sein. Wer koloriert, muss also beim jeweiligen Hersteller aufpassen, welche Art davon jener anbietet.

Die Tim Holtz Distress Oxide Hybridtinte ist wasserlöslich, was auch das Schöne an ihr ist. Die ältere Linie – Tim Holtz Distress – ist eine reguläre Dye Ink-Linie, weshalb sich die Reaktion auf Wasser von der der Oxide-Linie unterscheidet: Bei Distress zieht das Wasser sozusagen die Farbe aus der Tinte, bei Oxide wird (was wohl an den Pigmenten liegt) das Ganze durch Wasser nur aufgehellt. Daher sind andere Effekte möglich. Im Wesentlichen funktionieren die beiden Linien aber recht ähnlich.


I’ve tested only one range of hybrid inks so far, the Tim Holtz Distress Oxides (by Ranger), but as always, many manufacturers offer these inks (e. g. Palette by Stewart Superior, Simon Says Stamp Hybrid InkHero Arts Bold Ink and My Favorite Things Hybrid Ink).

Hybrid inks can be water-resistant as well as water-soluble. If you want to colour your images, you need to check which the manufacturer offers.

Distress Oxides are water-soluble, and that’s the sweet thing about them. The older range – Tim Holtz Distress – is a regular dye ink, which is why they react to water in a different way than the Distress Oxides do: If you spray Distress inks with water, the water kind of „takes away“ the colour, while it only lightens the colour when reacting with Distress Oxides. Thus, you can achieve different effects with both inks. But basically, the two ranges act quite similar.

Beispiele für Techniken mit Distress Oxide Stempelkissen

Will man sein Werk am Ende wasserfest machen, braucht man eine Art Wachs, das man einfach mit dem Finger über der getrockneten Farbe verstreicht. Ich verwende dafür Tim Holtz Distress Micro Glaze. Das versiegelt alles und ergibt ein glänzendes Finish.


If you want to seal your project, you need to apply a protective medium to the dried ink. I use Tim Holtz Distress Micro Glaze. It dries to a shiny finish.

Tim Holtz Distress Micro Glaze versiegelt Wasserlösliches.

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Embossing Inks & Resist Inks (oil-based)

Eine Sonderstellung nehmen jene „Tinten“ ein, die für Embossing und Wasserzeichen eingesetzt werden. Die Flüssigkeit, die hier verwendet wird, hat mit Tinte und Tusche (und in den meisten Fällen auch nur Farbe) nicht das Geringste zu tun. Sie ist zähflüssig und klebrig und trocknet extrem langsam. Das muss sie auch (sein), um das Embossingpuder an Ort und Stelle zu halten. Die meisten Embossingflüssigkeiten sind farblos; es gibt aber auch eingefärbte Versionen, mit denen ich allerdings keinerlei Erfahrung habe.


An exception in the range of all inks are those „inks“ that are used for heat-embossing and watermarking. The liquid has nothing to do with regular inks and dyes. It’s gooey and sticky and takes forever to dry – and that’s what makes it perfect for heat-embossing as it keeps the embossing powder in place. Most embossing inks are clear. There are tinted versions as well, but I have no experience with them.

Mein VersaMark ist oft im Einsatz, weshalb das eigentlich schneeweiße Kissen schon etwas schmuddelig aussieht. Funktioniert aber nach wie vor top.

Die meisten Hersteller von Stempelkissen haben ein Embossing Pad in ihrem Sortiment. Tsukineko hat sogar zwei: einmal Emboss (auf Pigmentbasis) und einmal VersaMark (auf Ölbasis). Mit beiden kann man embossen, VersaMark ist zusätzlich ein Watermark Stamp Pad: Vor allem auf dunklem Papier erzeugt ein Stempelabdruck mit VersaMark einen Abdruck, der nach dem Trocknen (mit einem Hitzetool wie einem Heat Gun) aussieht wie ein Wasserzeichen. Wunderschöner Effekt – ganz ohne Farbe!


Most companies that offer ink pads offer at least one embossing ink pad as well. Tsukineko offers even two: Emboss (pigment-based) and VersaMark (oil-based). Both are suitable for heat-embossing, and VersaMark is a watermark stamp pad as well. That means that you can stamp with VersaMark, and after drying your impression with a heat tool, you get a watermark-like effect (especially on dark paper).

Trauerkarte mit Wasserzeichenmotiv

Wer embossen möchte, braucht irgendein Embossing Ink-Stempelkissen. Ich benutze ausschließlich VersaMark, nehme aber an, dass andere Marken ebenso gute Ergebnisse liefern.


If you want to heat-emboss, you need an embossing ink pad. I only use VersaMark, but I guess other brands are just as good.


Übrigens: Ich verwende hin und wieder auch Embossing-Stifte – das sind Marker, die mit derselben Flüssigkeit gefüllt sind wie das VersaMark Stempelkissen bzw. das Emboss Stempelkissen. So kann man seine eigene Handschrift embossen. Diese Stifte sind mit einer Pinselspitze und einer feinen, harten Spitze ausgestattet und eignen sich daher gut fürs Lettern.


By the way: Sometimes, I use embossing pens. These are markers filled with the same liquid as VersaMark resp. Emboss. You can heat-emboss your own handwriting with these pens. They have two tips, a fine bullet tip and a soft brush tip and are suitable for lettering.

Embossingstifte

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Weitere spezielle Stempelkissen / Other Speciality Ink Pads

Es gibt Stempelkissen, die mit einem speziellen Klebstoff gefüllt sind (z. B. The Essential Glue Pad von Tsukineko), solche mit metallischen Glitterfarben (auf Pigmentbasis), Stempelkissen mit Farbverläufen (z. B. Hero Arts Ombré), Stempelkissen für Stoff (wiederauswaschbar), irisirende Tinte für dunkles Papier (auf Pigmentbasis), Perlmuttschimmertinten (auf Pigmentbasis) und, und, und.

Es gibt auch Tinte auf Alkoholbasis (z. B. Tim Holtz Alcohol Inks von Ranger), die allerdings nicht auf Stempelkissen, sondern in Flaschen. Mit ihr lassen sich tolle Hintergründe gestalten.


There are ink pads filled with glue (e. g. The Essential Glue Pad by Tsukineko), ink pads with metallic glitter colours (pigment-based), gradient ink pads (e. g. Hero Arts Ombré), ink pads for fabric, iridiscent inks for dark paper (pigment-based), mother-of-pearl inks (pigment-based) and so forth.

And there are alcohol inks (e. g. Tim Holtz Alcohol Inks by Ranger) as well, but they come in bottles. With those inks, gorgeous backgrounds can be done.

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Re-inker (Nachfülltinte)

Jeder namhafte Hersteller hat Re-inker für seine Stempelkissen im Programm. In ihnen ist meistens so viel enthalten, dass ein Stempelkissen mehrmals neu getränkt werden kann.


For quality ink pads, re-inkers are available. These little bottles contain enough ink to re-ink your ink pad several times.

Nur auf dem Foto groß: Re-Inker sind sehr klein, halten aber lange, da ein schon wenig Tinte reicht, um ein Stempelkissen aufzufrischen.

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Acrylblock & Stamp Tool / Acrylic Blocks & Stamp Tool

Ob Cling Stamps oder Clear Stamps: Beide werden erst in Kombination mit einem Acrylblock oder einem Stamp Tool „stempelfähig“. Man zieht die Clear Stamps von der Trägerfolie ab und legt sie auf den Acrylblock, auf dem sie von selbst fest haften bleiben (wenn die Haftkraft abnimmt, wäscht man die Clear Stamps einfach mit etwas warmem Seifenwasser und befreit sie so von Staub & Co. – schon kleben sie wieder einwandfrei). Mit Cling Stamps funktioniert es genauso. Der Acrylblock dient dazu, den nötigen Druck aufzubauen und vor allem gleichmäßig auf den gesamten Stempel zu verteilen.


To use cling stamps and clear stamps, you need an acrylic block or a stamp tool. Just peel of the clear stamp from the acetate and put it (stamp side up) on an acrylic block. It will stick firmly (if not, just use soap and water on it to remove any grease and dust). The same goes for cling stamps. The acrylic block is used for building up pressure and applying this pressure evenly.

Alle meine Acrylblöcke – von sehr groß (etwa 16 x 16 cm) bis sehr klein. Der lange, schmale Block eignet sich gut, um Schriftzügen (fertige Stempel oder einzelne Buchstaben, die selbst zusammengesetzt werden) zu stempeln.

Eine Ausnahme bilden die großen Hintergrundstempel aus Gummi. Hier gelingt das Stempeln am besten, wenn man es umgekehrt als üblich macht: Statt den Stempel auf das Papier zu drücken, legt man den Hintergrundstempel auf den Tisch, das Papier darauf und übt dann mit der Handfläche Druck aus bzw. streicht fest über das Papier. Anders ist kaum ein schöner, gleichmäßiger Abdruck zu erzielen.

Doch für alle anderen Stempel (außer Holzstempel) gilt: Acrylblock oder Stamp Tool sind ein Muss.


There’s one exception: large (mostly 6″ x 6″) background stamps (mostly cling stamps). Stamping with these stamps works best when you lay down the stamp in front of you (stamp side up) and then press the paper onto it. You use your hand to apply pressure.

Any other stamps (but wood stamps) require an acrylic block or a stamp tool.


Acrylblöcke gibt es in vielen verschiedenen Größen und Formen, mit Griff und ohne. Welche und wie viele man braucht, hängt ganz davon ab, welche Stempel man nutzen möchten. Ich habe eine Grundausstattung, die mir vollauf genügt: eine große (etwa 15 x 15 cm bzw. 6″ x 6″), recht dünne Acrylplatte für sehr großflächige Stempel, zwei mittelgroße Blöcke, einen kleineren Block, einen langen, schmalen Block für Schriftzüge und zwei ganz kleine Blöcke für Ministempel.


Acrylic blocks are available in many different sizes and forms, some with handles, some without. Which kind and how many you need depends on the stamps you have. I have a large one (about 15 x 15 cm resp. 6″ x 6″) for very large stamps, two middle sized blocks, a small black, a long one for sentiments and two very small blocks for very small stamps.


Meistens verwende ich allerdings ein Stamp Tool (in meinem Fall die Tim Holtz Stamp Platform von Tonic Studios). So ein Gerät hat den Vorteil, dass man öfters auf exakt dieselbe Stelle stempeln kann, was super ist, wenn der Stempelabdruck beim ersten Mal nicht völlig sauber gelingt.

Im Wesentlichen besteht ein Stamp Tool aus zwei Platten – einer (meist mit einem metallischen Kern versehenen) Grundplatte, auf die das zu bestempelnde Papier gelegt (und fixiert) wird, und einer Deckplatte aus transparentem Kunststoff, die mittels Scharnieren auf einer Seite auf- und zuklappbar ist und auf der der Stempel haftet.


Most of the time, I use a stamp tool (the Tim Holtz Stamp Platform by Tonic Studios). This tool is very useful because it allows you to stamp repeatedly onto the exact same spot which comes in handy when the first impression isn’t perfect.

Basically, a stamp tool is made from two boards: one (mostly with a metallic core) base where the paper goes (and can be hold in place by magnets) and one lid made from clear plastic. Hinges on one side connect base and lid. Stamps can be picked up with the lid (so the lid is your acrylic block).

Mein Stamping Tool von Tonic Studios – die zwei starken Magnete werden mitgeliefert.

Für die Tim Holtz Stamp Platform habe ich mich aus vier Gründen entschieden:

  1. Sie ist nach zwei Seiten hin offen; man kann daher auch größere Papierformate einlegen.
  2. Die Deckplatte kann ausgehebelt und umgedreht werden – eine Seite ist für Clear Stamps, eine Seite für Cling Stamps.
  3. Sie ist weder zu klein noch zu groß (Maße der Grundplatte: 21 x 21 cm). Es gibt die Plattform übrigens auch noch kleiner.
  4. Der Preis war im Vergleich zu anderen Stamping Tools günstig.

Eine Sache vermisse ich jedoch: Praktisch fände ich, wenn auf der Grundplatte ein Raster (egal, ob Zentimeter oder Inch als Basis) aufgedruckt wäre, wie das bei anderen Stamp Tools der Fall ist. Man kann Papier zwar in den Ecken rechtwinklig ausrichten, ansonsten ist aber Augenmaß gefragt. Ich behelfe mir mit Millimeterpapier, das ich auf der Grundplatte mit Klebeband fixiere. Ein Raster findet sich immerhin auf der Deckplatte.


I use the Tim Holtz Stamp Platform for four reasons:

  1. It’s open on two sides which means you can put large pieces of paper in it.
  2. You can use clear and cling stamps with the stamp platform by simply switching the lid.
  3. I like the size (the base measures 21 x 21 cm). There is a smaller size available, btw.
  4. It’s reasonably priced (compared to other stamp tools).

There’s one thing I miss, though: It would be useful if the base provided a grid (other stamp tools have that feature). You can use the corners to align the paper, sure, but more guidelines would be helpful. If I need a grid I use a sheet of construction paper which I tape down on the base. At least you can find a grid on the lid for aligning stamps.

Die Klappe kann ganz leicht aus den offenen Scharnieren gehoben und umgedreht werden – eine Seite ist für Clear Stamps, eine für Cling Stamps gedacht.

Eine anderes beliebtes Stamp Tool ist das Misti („Most Incredible Stamp Tool Invented“ von My Sweet Petunia), das es in verschiedenen Größen gibt.

Der Nachteil eines Stamp Tools: Man kann nur auf flache Papierstücke stempeln. Will man auf ein bereits dimensioniertes Projekt eine Kleinigkeit stempeln, muss man sich mit Acrylblöcken behelfen.

Man kann ein Stamp Tool übrigens auch selbst basteln – auf YouTube findet man dafür einige Tutorials.


Another popular stamp tool is the Misti („Most Incredible Stamp Tool Invented“ by My Sweet Petunia) which is available in three sizes.

The downside of a stamp tool: You can only stamp on flat pieces of paper. If you want to stamp on projects with raised areas, you need to use an acrylic block.

If you are handy, you can make your own stamp tool. There are several tutorials on YouTube.

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Stamp Positioner

Ein Winkel aus Acryl und eine feste Kunststoffplatte – diese beiden Komponenten machen einen Stamp Positioner aus.

Das Ganze funktioniert so: Man schiebt die Kunststoffplatte exakt in den Winkel und stempelt mit Hilfe eines Acrylblocks, den man ebenfalls am Winkel ausrichtet, sein Motiv auf die Platte. Dann legt man die Platte auf jene Stelle des Projekts, das bestempelt werden soll (dabei kann sie beliebig gedreht werden, so dass der Stempel genau so aussieht, wie man es möchte) und legt wiederum den Winkel an. Während man den Winkel fest an Ort und Stelle hält, entfernt man die Platte und legt stattdessen wieder den Stempelacrylblock an – und stempelt so exakt auf den gewünschten Fleck.


A stamp positioner consists of an L-shaped piece of acryl and a sturdy board made from acryl (the stamp sheet) as well.

And this is how it works: Align the stamp sheet with the corner of the acrylic L. Stamp on the stamp sheet by using an acrylic block which you also align with the acrylic L. Next, position the stamp sheet on your project – you can turn and shift it until the image is exactly where you want to stamp it. If you are happy, keep the sheet in place and add the L to the same corner as before. Now you can remove the stamp sheet (hold the L in place) and align the acrylic block with your stamp – and stamp. This sounds complicated when described, but it isn’t. There are many tutorials on YouTube that show you how to do it.

Stamp Positioner aus Acryl.

Selbst wenn man ein Stamp Tool hat, ist ein Stamp Positioner (den man sicherlich ebenfalls selbst machen kann) nützlich – zum Beispiel für Stellen auf Projekten, die teilweise erhaben sind.

Mein Stamp Positioner ist von Apple Pie Memories und hat um die zehn Euro gekostet. Es gibt natürlich noch viele weitere Anbieter.


Even if you have a stamp tool, a stamp positioner (which, by the way, you can also make by yourself) is useful to have – e. g. for stamping on partly raised projects.

I got my stamp positioner from Apple Pie Memories and payed around ten euros. Of course, there are more manufacturers that offer this tool.

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Mirror Block

Mirror Blocks sind simple Stempel – es gibt sie als Clear Stamp und als Cling Stamp. Ihre Stempelseite ist dabei glatt, sprich: ohne Motiv. Sie kommen zum Einsatz, wenn man ein Stempelmotiv spiegeln will: Einfach das gewünschte Motiv auf den Mirror Block stempeln – und mit ihm dann aufs Papier stempeln.


Mirror blocks are simple stamps (clear stamps or cling stamps). The stamping side is solid (no image). You use them if you want to mirror stamp an image. Just use your stamp to stamp onto the mirror block – and then stamp with the mirror block onto the paper.

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Blending Tools

Blending Tools sind kleine Schwämmchen, mit denen Stempelfarbe aufgetragen werden kann. Es gibt sie in verschiedenen Formen und Größen. Sie sind nützlich zum Schablonieren, zum Einfärben von Papierkanten, zum Verblenden und so weiter.


A wooden handle with some velcro and a piece of foam with felt – put these two together and you have a blending tool. You use them to apply inks. They are available in different sizes and shapes. You can use them with stencils, for blending and so on.

Blending Tools gibt es in groß ...

Man kann auch Make-up-Schwämmchen verwenden, allerdings saugen die etwas mehr Tinte auf als die Blending Tools.


You could also use make-up sponges, but those sponges will absorb more of your inks than ink blending tools do.

... in klein ...

Die Schwämmchen können vom Applikator genommen (sie halten meist per Klettverschluss) und mit Wasser und Seife gereinigt werden. Leider sind diese Schwämmchen recht teuer, und durch häufiges Abziehen und Anbringen gehen sie auch schnell kaputt.


You can remove the foam pieces and wash them with soap water. Unfortunately, I find the foam pieces quite expensive, and if you often remove them from the applicator, they don’t last very long.

... und in sehr klein.

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Schablonierpinsel / Stenciling Brushes

Ich habe im Kaufrausch mal zwei Tim Holtz Blending Brushes gekauft. Die Dinger sind super, keine Frage, aber sie sind recht teuer (ein Set von zwei Brushes kostet um die zwölf Euro). Da kann man auch zu stinknormalen Schablonierpinseln aus dem nächsten Künstlerbedarfsgeschäft greifen. Während die Tim Holtz Blending Brushes in einer lippenstiftähnlichen Hülle stecken, sind Schablonierpinsel … eben Pinsel. Das Wesentliche ist aber bei beiden Ausführungen gleich: Der Pinselkopf ähnelt einem Rasierpinsel, die Borsten sind eher hart.


After a shopping spree, I could call myself the owner of two Tim Holtz Blending Brushes. They are awesome, out of question, but they are pricey. Less expensive and just as good: stenciling brushes from your local art supplies store. The Tim Holtz Blending Brushes come in something that looks like a lipstick packaging, stenciling brushes are … well, plain brushes. But their main feature is the same: Their bristles are rather hard and sturdy.

Oben zwei der Tim Holtz Blending Brushes, unten Schablonierpinsel in zwei Größen von da Vinci (mein Lieblingspinselhersteller).

Mit Schablonierpinseln kann man Farben (und Stempeltinten) sehr zart auftragen (und natürlich mit genügend Druck und Geduld) auch satt. Ich verwende die Pinsel, um Hintergründe zu gestalten und mit Schablonen zu arbeiten. Sie sind robust und leicht zu reinigen.

Wer gerne und viel schabloniert, sollte sich gleich mehrere Pinsel besorgen. Ich habe für jede Farbfamilie einen, so bleiben alle Stempelkissen schön sauber – und ich muss nicht alle fünf Minuten den Pinsel auswaschen und dann ewig warten, bis er trocken ist.


With stenciling brushes, you can achieve very tender looks. I use them to create backgrounds (with or without stencils). They are robust and easy to clean.

If you are like me and love stenciling, consider to get more than one brush. I bought one for each colour family. Thus, my ink pads remain stainless and I don’t have to clean the brush every other minute (and wait for them to dry).

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Blending Brushes

Diese weichen Bürstchen liegen momentan schwer im Trend. Ich habe sie hier „Blending Brushes“ genannt, meine damit aber nicht die weiter oben unter „Schablonierpinsel“ erwähnten Blending Brushes von Tim Holtz. Die Borsten der Tim Holtz-Bürsten sind steif, eben wie die eines Schablonier- oder Stupfpinsels. Die Borsten dieser Bürstchen sind seidenweich. Das liegt daran, dass sie eigentlich aus der Make-up-Industrie stammen und fürs menschliche Gesicht gedacht sind.


These soft brushes are trending in the craft community. I call them „blending brushes“, but don’t confuse them with the Tim Holtz Blending Brushes I mentioned earlier. The bristles of those brushes are stiff, whereas the bristles of these brushes are very soft and tender. That’s because this brushes were invented by the make-up industry and are intended for the use on human faces.

DSC_0360

Findige Bastelfirmen haben sie aber zweckentfremdet – kein Wunder, sie funktionieren super und liefern tolle Ergebnisse, ich arbeite sehr gerne mit ihnen. Allerdings: Kauft man sich ein Set Bürsten von namhaften Herstellern der Bastelbranche (z. B. die Life Changing Blender Brushes von Picket Fence Studios oder die Blender Brushes von Taylored Expressions, muss man (zumindest für die großen Sets) tief in die Tasche greifen, die Dinger sind teuer. Ich habe daher die Make-up-Version gekauft.


But clever crafting companies saw their potential: They work perfectly, the blending results are stunning, and I love working with them. But: They (like the Life Changing Blender Brushes by Picket Fence Studios or the Blender Brushes by Taylored Expressions) are quite expensive. That’s why I bought mine in the make-up isle.


Jetzt mag man sich fragen: Warum braucht man so viele verschiedene Pinsel und Bürsten und Schwämmchen? Das Bild unten zeigt, warum:


You may be wondering why I use that many different brushes and sponges. Take a look at the image below:

DSC_0363.jpg

Jedes Tool liefert unterschiedliche Ergebnisse. Das Blending Tool bringt am meisten Farbe aufs Papier. Wer es satt braucht, greift also zu ihm. Schablonierpinsel ergeben einen softeren Farbauftrag. Die harten Blending Brushes von Tim Holtz erlauben es, sowohl konzentriert als auch soft Farbe aufzutragen. Und die weichen Blending Brushes gleiten wie eine Wolke übers Papier und hinterlassen sehr zarte Spuren.


You get different results. You want to apply a good amount of colour? Use a blending tool. You want your colour to be softer? Use a stenciling brush. Even softer? Use a blending brush. Depending on how much pressure you use, your results vary – this applies to all of the tools.

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Sprühflasche / Spray Bottle

„Man“ braucht grundsätzlich keine Sprühflasche, um zu stempeln. Aber ich brauche sie für die wasserlöslichen Tim Holtz Distress Oxide Stempelkissen. Es gibt winzig kleine Sprühflaschen (Mini Mister) oder speziell designte (z. B. Tim Holtz Distress Spray Bottle), aber eine handelsübliche Sprühflasche, wie man sie für Haare oder Blumen verwendet, tut es genauso (um den Bruchteil des Preises). Man kann auch einfach recyceln! Einfach eine alte Haarsprayflasche gut auswaschen.


First of all: You don’t need a spray bottle for stamping. But I need one for the water-soluble Tim Holtz Distress Oxides. There are tiny little spray bottles (mini mister) or specially designed bottles (e. g. Tim Holtz Distress Spray Bottle) on the market, but a good old spray bottle as used for hair or flowers suffices as well (and is much cheaper). You can even recycle: Just rinse an old hairspray bottle.

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Embossing Powder

Ich liebe Embossen! Der Wow-Effekt ist groß, und es gibt viele Einsatzmöglichkeiten. Dazu an anderer Stelle mehr.

Was jedenfalls unabdingbar zum Embossen ist: Embossing Powder. Das feine Pulver gibt es von vielen verschiedenen Herstellern in unterschiedlichen Körnungen und Farben, mit Glitzer und ohne, in Transparent und in Metallic-Farben wie Silber und Gold und sogar in einer Spezialfarbe, die im Dunkeln leuchtet.


I love heat-embossing! Big effect, many techniques. Click the link to learn more.

What you definitely need for heat-embossing: embossing powder. This fine powder is available from many manufacturers in different grain sizes and colours, with glitter and without, with clear and metallic finish – and there are even products that glow in the dark.

Beispiel_Embossing_clear

Auch klebendes Embossing Powder (Sticky Powder oder Bonding Powder genannt) gibt es: Das farblose, grobkörnige Puder wird auf den Stempelabdruck (natürlich mit passender Embossing-Tinte gestempelt) geschüttet und erhitzt, wobei es sich in eine Art Klebstoff verwandelt, auf den dann z. B. Glitter gestreut werden kann.


You can also get sticky embossing powder (also called bonding powder): This clear powder is applied on a stamped image (stamped with a special embossing ink). When heated, it turns into a glue which holds things like glitter.

EmbossingPowders

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Heat Gun

Eine ordentliche Hitzequelle braucht man dann, wenn man embosst – und auch zum Trocknen von Pigmenttinten & Co. kann sie nicht schaden. Ein normaler Haartrockner kann vermutlich beim Stempelabdrucktrocknen helfen, aber beim Embossen ist er unbrauchbar – erstens würde er das Embossing Powder einfach wegblasen, zweitens wird er nicht heiß genug.


You need a heat gun (or heat tool) for heat-embossing. It’s also helpful to speed up drying processes. For the latter, a plain hair blower would suffice, but for heat-embossing, you definitely want to use a heat gun. Hair blowers produce too much air and too less heat to work with embossing powders.

Heat Gun – ein Modell mit kleiner „Spitze“. Es gibt Modelle, die mehr einem Haartrockner ähneln.

Wie immer ist die Auswahl groß. Ich habe ein Heat Gun von WOW!, ein längliches Teil mit recht kleiner Düse. Für große Flächen wäre vielleicht ein anderes Modell besser (z. B. das Heat it von Ranger), aber ich bin mit meinem recht zufrieden.


As always, there are many different heat guns out there. I got mine from WOW!, it’s a long model with a small nozzle. Maybe one with a wider nozzle would be better for big areas (like the Heat it by Ranger), but I like mine and find it to be more than enough.

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Antistatiktool / Anti-static Tool

Dieses Tool (auch Powder Tool genannt) kommt wiederum beim Embossen zum Einsatz. Es gibt die Dinger fertig zu kaufen (z. B. von ek success toolsRanger usw.), allerdings habe ich mir meines selbst gebastelt – was wesentlich billiger ist. Dafür braucht man nur einen alten (aber bitte keinen löchrigen, sonst funktioniert es nicht) Nylonstrumpf und etwas Puder (ich habe den billigsten Babypuder genommen, den ich finden konnte).


This tool (also called powder tool) is another thing you need for heat-embossing. You can buy them (e. g. from ek success toolsRanger and so on) or just make one by yourself as I did. I used an old nylon stocking and some baby powder.

Hab’ ich selbst fabriziert: ein Antistatik-Tool.

Den Strumpf befüllt man zum Teil mit dem Puder, dreht ihn oben zusammen, stülpt den Rest über die „Pudertasche“, dreht wieder zusammen, stülpt wieder über (das macht man so oft, bis beim Draufklopfen keine Wahnsinnswolke, sondern nur mehr ein Hauch Puder rauskommt) und verknotet das Ganze am Schluss fest. Fertig.

Mit dem kleinen Puderbeutel reibt man jene Stelle ein, auf die man Embossen will. Der Puder verhindert, dass das Embossing Powder an unerwünschten Stellen haftet. Man erspart sich so das mühsame Wegpinseln von feinen Puderkörnchen.

Manchmal vergesse ich diese „Vorbehandlung“ – und weiß daher: Es macht einen Unterschied.


I spooned the powder into the stocking, twirled the stocking till it was firmly closed, everted the rest of the stocking over the little bag I just produced, twirled again, everted again and kept doing so until only a hint of powder was able to emerge the bag when I tapped onto it. Finally, I tied a firm knot – and that was it. Anti-static tool ready to go!

To prevent embossing powder to stick to places you don’t want it to stick, just rub these places with the tool. Thus, you spare yourself from brushing of all these tiny particles.

Sometimes I forget to treat my paper before heat-embossing, and therefore, I can say: It really does make a difference.

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Shammy, Scrubbing Pad & Reiniger / Shammy, Scrubbing Pad & Stamp Cleaner

Es gibt tausend und einen Weg, Stempel zu reinigen. Eigentlich reicht Wasser und Seife meistens aus – je nach Tinte reicht auch nur Wasser, bei ölhaltigen Tinten ist ein mildes Geschirrspülmittel Reiniger der Wahl, dazu jeweils eine weiche Zahnbürste, und man hat im Grunde alles, was man zum Reinigen braucht –, aber Stempel sollten möglichst sofort nach dem Gebrauch gereinigt werden, und für faule Menschen wie mich, die das Zum-Waschbecken-rennen mitten im Projekt aus dem Workflow reißt, die aber auch keinen Platz für eine Schüssel Wasser auf dem Tisch haben, muss eine andere Lösung her.


There are many ways to clean stamps. Basically, water and soap suffice. Some inks come off easily from stamps by just rinsing them with water. Others need a drop of a dishwashing agent (esp. the oil-based inks). I scrub my stamps with a soft toothbrush whilst holding them under running water. But this I do only just before I put them away.

Now, it’s better to clean your stamps right after you used them. For lazy people like me, trips to the bathroom every time I stamped are no option (not mentioning the interruption of the work flow), and I don’t have the space on my table to keep a bowl with water on it. That’s why I need other solutions.

Mein Scrubbing Pad und drei Reiniger (links: StazOn-Cleaner, Mitte: Stempelreiniger mit Textilspitze zum Direktreinigen, rechts: Reinigungsspray – das benutze ich am häufigsten. Ein Spritzer auf den Scrubber genügt für viele Stempelreinigungen).

Ich benutze daher ein Shammy (von Lawn Fawn) und ein Scrubbing Pad (meines ist der Large Double Scrubber von Stewart Superior) samt einem Reiniger (in meinem Fall von Technique Tuesday).

Das Scrubbing Pad ist ein flacher Kunststoffkasten, der zwei weiche Kunstfasermatten enthält. Eine davon ist entnehmbar – sie kann mit Wasser angefeuchtet oder mit einem Stempelreiniger besprüht werden, bevor man mit dem schmutzigen Stempel drüberschrubbert. Die andere Matte bleibt trocken und wird – Überraschung! – zum Trocknen des Stempels verwendet. Die entnehmbare Matte sollte man von Zeit zu Zeit unter fließendem Wasser ordentlich auswaschen.


That’s why I also use a Shammy (by Lawn Fawn) and a scrubbing pad (mine is the Large Double Scrubber by Stewart Superior) together with a stamp cleaner (in my case the one by Technique Tuesday).

A scrubbing pad is a flat plastic box containing two soft synthetic fibre mats. One is removable in order to clean it. On this one, you spray water or stamp cleaner before you scrub your stamps. The other one is meant for drying your stamps after scrubbing. I clean the removable mat every time when I put my crafty things away, otherways a nasty soup gathers in the fibres and will leave your stamps everyting else but clean.

Die dunklere Matte ist die Reinigungsfläche – ich wasche sie regelmäßig aus, aber so weiß, wie sie mal war, wird sie in diesem Leben wohl nicht mehr ...

Viele Leute verwenden Babyfeuchttücher, um Stempel zu reinigen – was gut funktioniert, aber viel Müll produziert. Andere (wie ich) wiederum schwören auf sogenannte Shammys wie dieses hier von Lawn Fawn.


Many people use baby wipes to clean their stamps. That may work well, but it’s quite wasteful. Others (like me) swear by so-called stamp shammys like this one by Lawn Fawn.

ShammyTrocken

ShammyNass

Das Shammy ist kleines Tuch aus Synthetik, das im trockenen Zustand hart wie ein Brett ist. Man lässt so lange klares Wasser über das Tuch laufen, bis es sich vollgesogen hat und weich ist. Dann drückt man das überschüssige Wasser aus und ist ready to go. Mit dem feuchten Tuch wischt man über den Stempel, der überraschend sauber wird. Das Shammy selbst wird leider völlig eingesaut und lässt sich auch nicht mehr wirklich sauber kriegen, aber das beeinträchtigt die Funktion in keiner Weise. Ich spüle es am Ende immer gut aus und lasse es an der Luft flach hingelegt trocknen.


A stamp shammy is a small synthetic cloth. It’s hard and stiff when dry, but gets real soft once you let it soak in water. You wring it out till it’s no more soaking wet but only damp – and then just wipe your stamps with it. They work like a charm – but your shammy will get stained (and it remains stained even after a wash). But that’s no problem, the staining won’t limit the shammy’s function. I just rinse it with clean water and let it dry flat after I’m done with crafting.

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Craft Sheet/Craft Mat

Mein Craft Sheet ist von Ranger und war nicht gerade billig. Ich hatte schon vor dem Kauf überlegt, ob das wohl nicht einfach nur eine Teflonmatte sein könnte – die bekommt man als „Dauerbackpapier“ nämlich wesentlich günstiger. Was soll ich sagen: Ein Craft Sheet – auch Craft Mat genannt – ist tatsächlich ein teures Stück Dauerbackpapier mit fancy Namen. Sollte ich je Ersatz brauchen, weiß ich, was ich zu tun habe.


My Craft Sheet is by Ranger and was quite pricey. Before I purchased it, I was wondering if it was the same thing as a backing parchement made from a material like teflon. Those are inexpensive and easy to get. Well, what shall I say: I bought the crafty kind – and it’s exactly like a backing parchement made from teflon – but with a fancy name. So, if I ever need a replacement, I will go to the supermarket.


Ich verwende das Craft Sheet jedenfalls als Unterlage beim Embossen, Kleben, Stempeln und Kolorieren. Außerdem dient es mir als Mischpalette, wenn ich mit den Tim Holtz Distress Oxide Stempelkissen arbeite. Auch Aquarellfarben lassen sich direkt auf der Matte auftragen und mit Wasser vermischen.


I use the craft mat to protect my table when it comes to embossing, glueing, stamping, and colouring. It’s an excellent palette for colours and inks, as well. 

Wassereinsatz

Ist man fertig, wischt man es einfach mit einem feuchten Lappen ab – und das Ding ist wieder sauber. Tropft Klebstoff auf die Matte, ist das auch kein Drama – entweder wischt man ihn direkt weg oder wartet, bis er getrocknet ist, dann kann man ihn einfach rückstandsfrei abziehen. Hitzebeständig ist sie auch.

Eben genau wie ein Dauerbackpapier (ich ärgere mich immer noch!).


It’s easy to clean (I just wipe it with a damp cloth). If I spill glue on it, I just let the glue dry and peel it off. The mat is heat-resistant as well. 

Just like a re-usable backing parchement. (I’m still annoyed!)

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Stanzen & Prägen / Die-cutting & Embossing

In meinen Bastelanfängen habe ich mich oft auf Pinterest inspirieren lassen – und mich regelmäßig gefragt, wie bitte all diese Basteltalente so wahnsinnig schöne Dinge hinkriegen: sehr filigrane Elemente, zarte Buchstaben, wunderbare Ausschnitte. Meine Werke fand ich zwar auch ganz okay, aber was ich im Internet so gesehen habe, hat mich stark an meinen Cutterfähigkeiten zweifeln lassen.

Bis ich gemerkt habe: Aha. Die machen das mit einer Maschine!

Ab diesem Moment ging mir diese Maschine nicht mehr aus dem Kopf, und einige Monate (und viele Recherchestunden) später habe ich sie mir dann – ziemlich günstiges Angebot sei Dank – geleistet: die Sizzix Big Shot Plus, eine handbetriebene Stanz- und Prägemaschine. Und ich habe die Anschaffung nicht bereut.


When I started crafting, I was wondering how all those crafting talents who were sharing their creations on Pinterest made these wonderful things: the tiniest details, delicate letters, just heavenly cuts. It made me really questioning my skills with the craft knife.

But then I realised: Aha! They use a machine!

I was hooked. A few months (and many hours I spent researching) later I treated myself with a Sizzix Big Shot Plus, a manual die-cutting and embossing machine. And I haven’t regret it since.

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Stanz- und Prägemaschine inkl. Zubehör / Die-cutting & Embossing Machine incl. Accessories

Es gibt mehrere Stanz- und Prägemaschinen, darunter die Big Shot von Sizzix, die (oder der?) Cuttlebug von Cricut (wird mittlerweile nicht mehr hergestellt, ist aber noch in vielen Shops erhältlich) und die Trouvaille von Joy!Crafts. Sie alle funktionieren mechanisch und manuell (allerdings gibt es auch elektronisch betriebene Modelle – so wie die ebenfalls sehr beliebte Gemini von Crafter’s Companion).

Die Big Shot gibt es in mehreren Ausführungen und Größen; ich habe mir die Big Shot Plus gekauft und kann daher auch nur auf sie Bezug nehmen.


Amongst the various die-cutting and embossing machines you can buy are the Big Shot by Sizzix, the uttlebug by Cricut (no longer produced but still available at many shops), and the Trouvaille by Joy!Crafts. They are all manual machines (but you can also get electronic models like the also very popular Gemini by Crafter’s Companion).

The Big Shot is available in various sizes and there are various models, too. I have the Big Shot Plus and can only share my experience with that one.

BigShot

BigShot2

Die Big Shot wird bereits mit den jeweils nötigen Platten (Platforms) geliefert: eine Grundplatte, die immer im Einsatz ist (Extended Multipurpose Platform), Adapterplatten und zwei Schneideplatten (die übrigens Verschleißmaterial sind und hin und wieder ersetzt werden müssen).


When you buy a Big Shot, the various platforms and pads are included, amongst them the multipurpose platform, adapters, and cutting pads (which are expandable and have to be replaced from time to time).


Um zu stanzen oder zu prägen, muss ein sogenanntes Sandwich aus diesen Platten gebaut werden: Ganz unten liegt die Grundplatte, darauf wird der passende Adapter gelegt (welcher das ist, steht auf den Platten selbst drauf – man kann praktisch nichts falsch machen), dann die erste Schneideplatte, dann das Papier samt der Stanzschablone oder – im Prägefall – der Prägefolder, in dem das Papier liegt, und ganz oben wird die zweite Schneideplatte gelegt. Diese Schichtung kurbelt man dann durch die Maschine – et voilà!


In order to die-cut or emboss, you have to build a so-called sandwich: The multipurpose platform is the bottom on which you put the adapter (which adapter that is depends on what you are doing, die-cutting or embossing). Then you lay down a cutting pad, then the cardstock (or the embossing folder), then the die – and on top the second cutting pad. You send this sandwich through your machine – et voilà!

Don’t worry, this sounds more complicated than it is. The platforms and adapters are inscribed with everything you need to know, it’s very easy. 

BigShotPlatten

Es gibt viele Videos auf YouTube und der Sizzix Website, die alles genau erklären – es ist wirklich kinderleicht.


And there are many videos on YouTube and Sizzix’ Website explaining everything you need – it’s easy as pie.


Neben diesen Standardplatten gibt es eine Menge Sonderplatten und weiteres Zubehör. Ich habe so gut wie nichts davon und vermisse es auch nicht. Das einzige, was ich mir geleistet habe, ist die Magnetic Platform – und zwar im kleinen Format (die Big Shot Plus funktioniert auch mit den kleineren – und günstigeren – Platten einwandfrei). Diese magnetische Platte hält die Stanzschablonen an Ort und Stelle, ich erspare mir so das ständige Festkleben mit Washi Tape, wenn ich mit sehr filigranen oder vielen kleinteiligen Stanzen arbeite und nicht will, dass etwas verrutscht. Und selbst diese Platte bräuchte ich nicht wirklich – wie gesagt, man kann auch einfach Klebeband verwenden.


There are many more platforms and pads and stuff. The only thing I have is the magnetic platform, otherwise I don’t have any more things (and frankly, I don’t miss them). The magnetic platform (btw, I bought the smaller one meant for the Big Shot, but all smaller platforms and adapters also work with the Big Shot Plus) keeps your dies in place (or should keep them in place). But you can always use washi tape to secure your dies, as well. The magnetic platform is great for big dies, but very small ones don’t always stay where they should stay (I guess there are several individual magnets in the platform’s core, not only one solid piece). So, I still need that washi tape. 

Magnetplattform

Nicht erschrecken, wenn es knirscht, kracht und knallt. Das ist normal. Auch die erst makellosen Schneideplatten werden bereits beim ersten Mal sichtlich in Mitleidenschaft gezogen. Ebenfalls normal. Ich dachte anfangs: Na super, erstes Mal benutzt, schon zerstört. Dem war glücklicherweise nicht so.


Don’t get startled the first time you use the machine with a die: It will make eerie sounds (I thought: „Great, brandnew and I already broke it!” – I didn’t). The cutting pads will get damaged, too – which is normal as well.


Ich benutzte meine Schneideplatten übrigens immer monatelang, bis sie völlig verbogen und zerkratzt sind, bevor ich sie ersetze. Ich brauche zwar etwas Geschick, um sie in die Maschine zu kriegen, aber sie tun immer noch ihren Dienst. Etwas störend fürs perfektionistische Auge ist der Umstand, dass sich die vielen Einkerbungen aller Stanzschablonen, die ich je benutzt habe, auf das Papier übertragen – es wird quasi leicht geprägt. Mittlerweile sind es so viele Kratzer und Kerben, dass glattes Papier nach einem Gang durch die Big Shot strukturiert aussieht.

Daher klemme ich einfach zwischen jene Schneideplatte, die die Stanze ins Papier drückt, und besagtes Papier ein bis zwei Blätter Kopierpapier (oder diese lästigen Reklameflyer!) ein – dann übertragen sich die Einkerbungen nicht.


I use my cutting pads for many, many months (until they are completely warped and scratched) before I replace them. It’s a bit tricky to feed the machine those warped sandwiches, but the pads will still work. Only the many scratches left behind from all die-cuts ever used are annoying because they leave impressions on every piece of paper you send through the machine.

That’s why I add another layer to my sandwich: a piece of paper between the cutting pad and the paper I actually want to cut. This paper (if it’s very light-weight, I fold it once or twice) protects the paper you cut.

Meine Schneideplatten sind schon extrem abgenutzt – und funktionieren dennoch tadellos.

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Stanzschablonen / Cutting Dies

Stanzschablonen sind aus Stahl gefertigt, alle sind sie hauchdünn. Obwohl sie filigran wirken, halten sie eine Menge aus. Sie fühlen sich an den Schnittkanten nicht wirklich scharf an, weshalb es den großen Druck der Rollen in der Maschine braucht, um durch Papier zu schneiden. Deshalb darf das Papier auch eine gewisse Schwere nicht überschreiten, sonst ist es schlicht zu dick, um effektiv von den Stanzen geschnitten werden zu können.


Cutting dies are made from steel and wafer-thin. They look delicate, but they can handle a lot. The cutting edges don’t feel really sharp. That’s why it needs a lot of pressure to make them cut paper and cardstock. That’s also why their cutting ability is limited to a certain grammage; once paper is too heavy-weight, it won’t be cut properly (or even at al).

Ein Beispiel für Thinlits aus dem Hause Sizzix (Die Set „New Baby“). Die Schnittkanten liegen oben, das Stanzteil ist daher jeweils spiegelverkehrt zu dieser Ansicht.

Ausnahmen sind Stanzen wie diese von Sizzix: Bigz, Movers & Shapers, Fabrics und so weiter; diese Stanzen schneiden mehr als nur Papier, dünnen Karton, Moosgummi, Metallfolie und Pergament – sie schaffen u. a. Stoff, dünnes Holz, dicken Karton und so weiter. Fürs klassische Kartenbasteln braucht man sie eigentlich nicht, deshalb gehe ich nicht näher auf sie ein. Auf Sizzix’ Website wird man genauestens über alle Arten von Stanzen informiert.


Well, some dies can cut heavy material (including chipboard, leather, fabric and so on): Sizzix has special dies (they are called Bigz, Movers & Shapers, Fabrics and so on). If you only want to make cards, you won’t need them. Sizzix’ website informs you well if you are interested in these dies.

Originals2

Originals1

Zurück zu den gängigen Stanzschablonen: Sizzix selbst unterteilt die eigenen (papierschneidenden) Schablonen in Framelits, Thinlits, Thinlits Plus und Triplits. Framelits sind, wie der Name schon sagt, Rahmen und rahmenähnliche Stanzen. Thinlits wiederum sind die restlichen Stanzschablonen, meist sehr detailliert und aufwendig gearbeitet. Thinlits Plus stanzen faltbare 3-D-Objekte. Triplits stanzen aufeinander abgestimmte Teile aus, die in Schichten miteinander kombiniert werden können.


Back to common used cutting dies: Sizzix subclassifies their own cutting dies in Framelits, Thinlits, Thinlits Plus, and Triplits. Framelits cut out frames and frame-like shapes. Thinlits are dies that coordinate with stamps (or are stand-alone dies for more complex shapes than frames). Thinlits Plus cut out 3-D-objects. Triplits cut out several individual pieces that can be stacked.

Beispiel für simpel gehaltene Motivstanzen von Docrafts (Xcut Large Dies: Balloons). Übrigens: Ein nettes Feature von (großen) Xcut-Stanzen ist, dass ein Magnetblatt mitgeliefert wird.

Andere Hersteller haben ebenfalls kreative Namen für ihre Stanzen. Aber wie gesagt: Alle sind sie aus Stahl, alle schneiden sie Papier und Cardstock.


Other manufacturers also have creative names for their dies. But as mentioned before: All are made from steel, all cut paper and cardstock. 


Was man nun genau für Stanzen braucht, hängt von den eigenen Gestaltungsvorlieben ab. Nach einer anfänglichen Stanzeneuphorie, in der ich einige Fehlkäufe getätigt habe, bin ich jetzt bedachter beim Auswählen von Stanzen.

Wichtig ist mir, dass die Stanze mich nicht einschränkt – einige habe ich, die leider genau das tun, z. B. ein klassisches Karussell, das recht groß ist – und auf dem (was ich beim Bestellen nicht gesehen habe) „Merry Christmas“ steht. Für Weihnachten wollte ich sie überhaupt nicht einsetzen, jetzt lässt mir dieser Schriftzug aber kaum eine andere Wahl. Zudem ist sie mir eigentlich zu groß, sie füllt fast eine ganze Kartenfront aus. Mehr als eine Weihnachtskarussellkarte kann ich damit also kaum machen.


What dies you need depends on what you want to create. When I was new to die-cutting, I purchased several dies I regret – nowadays, I put much more thought in my purchases.

I want a die to be versatile. I don’t want to be limited by a die, but that’s exactly what some of those early bought dies do. See that carousel die below? That’s one of those limiting dies. It embosses „Merry Christmas“ (and I missed that when I ordered it), but I never even planned to use it for Christmas cards. And it’s huge, it covers almost a complete card front. So, the only thing I can do with it is making a Christmas card. 

Karusellstanze

Stanzen, die ich aber wirklich jeder/jedem Bastler/in empfehle, sind auf alle Fälle Grundformen wie Quadrate, Rechtecke, Kreise, Sterne usw. Die gibt es von vielen Herstellern, und meistens kommen solche Formen im Set (gleiche Form in mehreren Größen). Das ist super, so kann man z. B. Rahmen ausstanzen.


Dies I do recommend every crafter to have are basic shapes like squares, rectangles, circles, stars and so on. Many manufacturers carry them, and often, they come as a set (same shape, different sizes). That’s very useful as you can die-cut frames when using two dies at the same time. 

Framelits_2

Framelits_1

Auch gängige Sager wie „Happy Birthday“ & Co. sind eine gute Investition. Die gibt es zusammenhängend (die Worte sind auch ausgestanzt miteinander verbunden) oder voneinander getrennt, und beide Varianten haben ihre Vorteile.


I also like to have different sentiments like „Happy birthday“ and so on. You can get them connected or as single words – both have their advantages.


Ich stehe auch auf Buchstaben- und Zahlenstanzen; von ihnen habe ich eine ganze Menge (weil ich Typographie liebe). Am liebsten sind mir einzelne Buchstaben, weil man mit ihnen Papier spart und gezielt ausstanzen kann. Ich habe auch zusammenhängende Buchstabenstanzen (also das komplette Alphabet als eine Stanze), da schneide ich das Papier eben zurecht und klebe es genau auf die gewünschten Buchstaben auf, aber das ist etwas mühsam.


I’m totally into single letter and number dies. I have quite a lot of them because I love typography. I prefer single letters as they help me to save paper. I have some connected alphabet dies as well – cool when you want to die-cut many letters at once, but most of the time I need just a few. Then, I will cut out a small piece of cardstock and tape it over those letters I need. 

Alphabetstanzen_2

Alphabetstanzen

Es ist jedenfalls immer eine gute Idee, sich ganz genau zu überlegen, was man mit der Stanze, die einem aus einem Onlineshop so hübsch entgegenlacht, auch tatsächlich anstellen kann. Je mehr Freiheiten die Stanze einem lässt, umso weniger wird man den Kauf bereuen.


All in all, I recommend you really put some thought into it before you buy a die. It may look pretty, but what can you do with it? Is it versatile? The more creative freedom it provides, the smaller the chance you will regret the purchase.

Randstanzen

Ebenfalls gut zu wissen: Sogenannte Stand-alone Dies sind Motivstanzen, die, wie der Name schon sagt, für sich allein stehen. Ihnen gegenüber stehen Stanzen, die nur in Kombination mit den passenden Stempeln wirklich funktionieren.


Good to know: So-called stand-alone dies are dies that – as the name tells you – work on their own. Their counterparts are coordinating dies that only work when you use them together with the coordinating stamps.

Während die Stempel von Mama Elephant (Cub Cuddles) auch alleine funktionieren, trifft dies auf die korrespondierenden Stanzen nicht zu.

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Prägefolder / Embossing Folders

Um Papier mit schönen Mustern, Schriftzügen und Ähnlichem zu prägen, braucht man entsprechende Prägefolder (man kann auch mithilfe von Stanzen prägen, aber das ist eine andere Geschichte, die ich möglicherweise in Zukunft einmal erzählen werde).

Die gibt es in verschiedenen Größen (von ca. A6 bis A4) von vielen verschiedenen Herstellern. Die Folder sind aus Kunststoff und aufklappbar. Das zu prägende Blatt wird in den Folder hineingelegt und das Ganze dann durch die Maschine gekurbelt. Heraus kommt ein völlig neues Stück Papier, das nicht nur schön aussieht, sondern sich auch interessant anfühlt.


If you want to turn your smooth cardstock into something special, you may like to emboss it. In order to do so, you need embossing folders (you can also emboss with your dies, but that’s another story I may tell you in the future). 

Embossing folders are available in different sizes (starting with A6 up to A4) from many manufacturers. They are made from plastic and fold open. Just put the piece of cardstock you want to emboss in the folder, close it, and send it through your die-cutting and embossing machine. You’ll get a piece of cardstock that not only looks, but also feels interesting.

Praegefolder

Es gibt auch Folder, die gleichzeitig prägen und stanzen. Ich habe allerdings nur einen einzigen davon – und würde ihn nicht wieder kaufen. Zwar ist er qualitativ toll, das Ergebnis schön, aber ich kann genau eine Art von Karte damit gestalten – in unterschiedlichen Farben zwar, aber im Grunde ist es immer die gleiche Karte. Das wird schnell langweilig.


There are embossing folders that emboss and cut at the same time. I only own one of these – and I wouldn’t buy it again. The folder is of very good quality, and the result is really awesome – but it lacks versatility. I can only create one look, and that’s too little for me.

Praegestanzfolder

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Pick-up Tool

Wer schon einmal versucht hat, sehr kleine Stanzteile vom Tisch zu klauben, weiß, wie mühsam das sein kann. Klar, man kann sie einfach Richtung Tischkante fegen und mit der Hand auffangen – aber was, wenn der Tisch so voll ist, das man dabei noch andere Dinge wegfegt?


Ever tried to pick up really small die-cuts from a table? Painful, isn’t it? Right, you could just sweep those pieces off (and catch them!) – but what if your desk is so crowded with crafty stuff that you would sweep that off, too?


Ich verwende daher ein Pick-up Tool (den Sticky Piercer von We R Memory Keepers), das im Wesentlichen nichts anderes ist als ein stiftartiges Kunststoffteil, an dessen einem Ende ein weicher Noppen aus einem etwas klebrigen Material angebracht ist.

Der Noppen nimmt Papier auf, ohne einen klebrigen Film zu hinterlassen. Er zieht allerdings auch Staub an, und hat er genug davon gesammelt, klebt gar nichts mehr. Kurz unters Wasser halten ist die Lösung.

Am anderen Ende ist eine Metallspitze aufgesetzt, die sowohl zum Lochen als auch zum Entfernen von Stanzteilen aus Stanzschablonen verwendet werden kann.


That’s why I use a pick-up tool (in my case the Sticky Piercer by We R Memory Keepers). A pick-up tool is basically just a pen-like thing with one sticky end. Small pieces of paper will stick to it. It doesn’t leave a sticky film. It also collects dust like a pro, and if it has collected too much of that stuff, it won’t stick anymore. Just rinse it with water and you are good.

My pick-up tool has a pointy end as well. This is useful as I can pierce holes as well as remove tiny bits and pieces from dies.

Schablonieren / Stenciling

Schablonen – engl. Stencils – sind was Tolles: Sie sind aus hauchdünnem Kunststoff und können mit Farben, Sprays, Pasten und Tinten gleichermaßen benutzt werden. Ich verwende sie gern gemeinsam mit den Tim Holtz Distress Oxide Inks; für den Farbauftrag verwende ich Blending Tools, Schablonierpinsel oder Blending Brushes.

Die Größen variieren, die Motive sind sehr vielfältig, und: Die Schablonen sind selbstverständlich immer wieder nutzbar. Ich reinige sie mit feuchten Küchenkrepptüchern (wenn es flott gehen muss und ich die Schablone gleich wieder nutze) bzw. Wasser und Seife.


Stencils are fabulous: They are wafer-thin (and made from plastic) and work with colours, sprays, pastes, and inks. I like to use them with Tim Holtz Distress Oxide Inks. To apply the inks, I use blending tools, stenciling brushes, or blending brushes.

They come in different sizes and you can find almost any pattern or images you can think of. Of course, you can use them over and over again. I clean them either with damp paper towels (during crafting) or water and soap (before putting them away).

Schablonen

Schablonen sind ein sehr probates Mittel, um schöne Hintergründe zu gestalten. Sie sind im Vergleich zu Stanzen und Stempeln recht günstig und auch leicht zu lagern – die Kunststoffteile sind dünn wie ein Blatt Papier. Man kann sie sogar selbst herstellen.


Stencils are great for creating backgrounds. Compared to stamps and dies, they are very low priced and very easy to store as they are thin as a piece of paper. You can even create your own stencils.

SchablonenSelbstgemacht

Was ich ebenfalls gerne mache: Hintergründe mit Schablonen und strukturgebenden Pasten gestalten. Um die Pasten aufzutragen, verwende ich einen kleinen Kunststoffspachtel, mit dem ich die jeweilige Strukturpaste verstreiche.


I love to put some texture on my backgrounds – another thing you can easily do with stencils. To apply the pastes, I use a small palette-knife.

SchablonierenStrukturpaste5

SchablonierenStrukturpaste4

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Kleben / Adhesives

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Flüssigkleber / Liquid Adhesive

Flüssigkleber benutze ich gerne für kleine Klebeflächen wie Laschen, feine Stanzteile und Verzierungen wie Bänder und Ähnliches. Er hat den Vorteil, dass er nicht sofort trocken ist, man hat also noch Zeit, Dinge zurechtzurücken.


I like to use liquid adhesives for small areas like flaps, tiny die-cuts, and embellishments like ribbons and the like. They don’t dry in an instant, and that leaves you some wiggle room.

Mein absoluter Lieblingskleber: Nuvo Deluxe Adhesive von Tonic Studios. Er ist recht teuer, aber ich liebe ihn: Er hat eine dünne Spitze für einen feinen Auftrag, verklumpt nicht, bleibt bis zum kompletten Trockenen lange genug flüssig, um Klebeflächen zu verschieben, und hält dann bombenfest.


My favourite glue: Nuvo Deluxe Adhesive by Tonic Studios. It’s a bit expensive, but I love it: It’s nozzle is very fine, it doesn’t clog, drys fast but not too fast and is very strong.


Weitere meiner Meinung nach sehr gute Flüssigkleber sind der On Point Glue (Imagine Crafts/Tsukineko) – er hat eine sehr feine Spitze, was ihn perfekt für winzig kleine Klebeflächen macht –, der ZIG Two Way Glue Pen (von Kuretake) – mit ihm kann man nicht nur schreiben, sondern sich auch aussuchen, ob er permanent oder wiederablösbar kleben soll – und der Multi-Medium Matte (von Ranger) – er ist mehr als ein wirklich starker Klebstoff, man kann z. B. Farben mit ihm mischen und ihn als Akzent verwenden, Flächen versiegeln usw.


Other glues that I find very good are the On Point Glue (by Tsukineko/Imagine) – its very fine nozzle is perfect for extremely detailed glueing –, the ZIG Two Way Glue Pen (by Kuretake) – you can write with it, and it either glues temporarily or permanent –, and the Multi-Medium Matte (by Ranger) – which is more than a really strong adhesive, as you can also mix it with colours and use it as an embellishment, and you can seal with it and so on.

Klebstoffe_NEU

Flüssigkleber decken aber nicht jeden Klebebedarf. Sehr saugende Papiere wie Aquarellpapier vertragen nur sehr wenig bis keinen Flüssigkleber: Sie wellen sofort.


But liquid adhesives don’t serve each and every purpose. Very porous papers like watercolour paper may warp if you use too much liquid adhesive on them.

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Kleberoller / Tape Runner

So praktisch sie sein mögen, Kleberoller setze ich sparsam ein, weil sie nur zu zehn Prozent aus Klebeband, aber zu neunzig Prozent aus Plastikverpackung bestehen. Ich habe vor Jahren einige gekauft und habe immer noch welche. Wenn die fertig sind, werde ich keine neuen mehr nachkaufen (weil sie eben so viel Müll produzieren).


They may be convenient, but I rarely use tape runners because they are only ten percent tape and ninety percent plastic packaging. I bought some a long time ago and still have them – when they are empty, I won’t buy new ones (due to the waste they produce).

In Rot der MyStik (von Scrapbook Adhesives) und in Blau der E-Z Dots Permanent Refillable (vom selben Hersteller).

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Doppelseitiges Klebeband / Double-sided Tape

Doppelseitiges Klebeband habe ich in verschiedenen Breiten immer zur Hand. Am liebsten sind mir Klebebänder, die sehr stark haften und von Hand abreißbar sind. So machen sie am wenigsten Müll und sind sehr praktisch anzuwenden. Ich verwende sie, um schwierigere (also im Hinblick aufs Kleben) Papiere großflächig zu kleben (z.B. einen Hintergrund aus Aquarellpapier auf einen Kartenrohling).


I always have some double-sided tape in different sizes at hand. I like those tapes best that are very sticky and can be torn by hand. This makes them very convinient to use (and I’m not left with plastic waste). I use them to glue down difficult papers (like those that would warp if I used liquid glue).

DoppelseitigesKlebeband_NEU

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Abstandsklebebänder/-kissen/-punkte / Foam Tape & Foam Squares

In YouTube-Videos hört man es oft: adding some dimension. Das erreicht man z. B. mit 3-D-Klebebändern, -kissen und -punkten. Diese mit Schaumstoff besetzten Klebemedien in verschiedenen Stärken gibt es von vielen Anbietern. Ich habe schon einiges ausprobiert und bisher noch nie einen gravierenden Qualitätsunterschied bemerkt.


If you watch crafters on YouTube, this may sound familiar to you: adding some dimension. An easy way to achieve dimension is by using foam tape and foam squares. These foamy adhesives come in various sizes and from many different manufacturers. I’ve tested many of them, and I don’t have a favourite as all of them are fine.  

Sorgen für Abstand: Klebepads in rund, eckig, als Abstandsband und als problemlos wiederablösbare (aber sehr gut haftende) Multi Glue Drops.

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Wiederablösbares Klebeband / Removable Tape

Eine Rolle wiederablösbares Klebeband habe ich immer zur Hand, um Dinge vorübergehende zu fixieren, ohne sie zu beschädigen. Man kann auch Washi Tape dafür benutzen, allerdings tut es mir immer um meine hübschen Tapes leid, die ich da verbrauche.


I always have a roll of removable tape at hand in order to temporarily keep stuff in place without damaging the paper. You can also use washi tape, but I try to spare those beauties and use this tape instead.

Sehr praktisch, um Dinge temporär zu fixieren und dabei kein Papier zu beschädigen: wiederablösbares Klebeband.

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Malerkrepp / Masking Tape

Malerkrepp verwende ich hauptsächlich dafür, Schablonen und Aquarellpapier zu fixieren. Es ist preisgünstig, von Hand abreißbar und in jedem Schreibwarengeschäft erhältlich.


I mainly use masking tape to keep stencils and watercolour paper in place. It’s low priced, can be torn by hand, and you get in every stationer’s.

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Sprühkleber (wiederablösbar) / Adhesive Spray (repositionable)

Sehr praktisch ist ein sogenannter Layout- und Montagekleber – dabei handelt es sich um einen Sprühkleber, der einen gut haftenden Klebefilm hinterlässt, dabei aber farblos und ganz leicht wiederablösbar ist. Ich benutze den Kleber für die Maskierungstechnik. Mehr dazu hier.


I use a repositionable mounting spray for masking (read more about that here). It gives the right amount of stickiness without leaving back sticky spots.

Montagekleber

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Farben / Paints & Markers

Ob es um flächige Hintergründe oder das Kolorieren von Stempelabdrücken geht: Mit den richtigen Farben wird jedes Projekt schöner (und Designpapier oft überflüssig). Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, künstlerisch tätig zu werden – vom aquarellierbaren Bunstift über wasser- und lösungsmittelbasierte Stifte, Acrylfarben, spezielle Pigmente, Alcohol Inks und Farbsprays bis hin zu Pastell- und Wachskreiden.

Ich verwende am liebsten Aquarellfarben und Alkoholmarker. Außerdem habe ich auch die Tim Holtz Distress Oxide Stempelkissen im Einsatz; die bespreche ich aber schon an dieser Stelle und zähle sie deshalb nicht zu den Farben.


Whether creating backgrounds or colouring stamped images: The right paints & markers make every project more beautiful (and supersede patterned paper in some cases). There are many ways to bring colour into your project: pencils, water-based and alcohol-based markers, acrylic paint, pigments, alcohol inks, spray paints and so on.

I love to work with watercolours and alcohol-based markers. Additionally, I use Tim Holtz Distress Oxides a lot; as I write about them here in an exhaustive manner which is why I don’t count them as paints (even if I use them like paints).

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Alkoholmarker / Alcohol-based Markers

Es gibt viele verschiedene lösungsmittelbasierte Marker. Lösungsmittel der Wahl ist meist Alkohol. Die bekanntesten Stifte sind sicherlich Copics. Es gibt 214 Farbnuancen, die Stifte sind nachfüllbar, ihre Spitzen austauschbar. Sie sind ideal zum Kolorieren, weil sie sich wunderbar untereinander vermischen lassen und so sehr softe Übergänge möglich machen. Das hat natürlich seinen Preis.


There are many different kinds of solvent-based markers on the market. Solvent of choice is mostly alcohol. The best-known markers are Copics. They come in 214 shades, are refillable, and you can replace their tips. They are perfect for colouring because they blend beautifully. But of course, this kind of quality has its price.

Chameleons_1

Ebenfalls nicht billig, aber meine Lieblingsmarker: die Chameleon Color Tones. Nomen est omen: Sie können ihre Farbe ändern, und zwar von sehr hell bis zum eigentlichen Farbton. Möglich ist das dadurch, dass jeder Stift nicht nur über ein Reservoir an Farbtinte, sondern auch über eins mit Lösungsmittel verfügt. Dieses zweite Reservoir kann man mit dem Farbreservoir verbinden und so Lösungsmittel zur Farbe mischen. Dieses Lösungsmittel verliert sich während des Malens, und die echte Farbe kommt Stück für Stück zurück.

Bis zu zehn verschiedene Schattierungen schafft ein einzelner Stift. Es gibt insgesamt 50 Farbstifte – was also, Blending Chamber sei Dank, 500 Farbtönen entspricht. Ich liebe diese Stifte! Man braucht etwas Übung, bis man sie wirklich im Griff hat und vor allem das ständige Umstecken gewohnt wird, aber dann sind sie einfach nur noch genial.

Die Chameleon Color Tones sind nachfüllbar, auch die Spitzen sind austauschbar.


My favourite markers are also not cheap, but not as costly as Copics: Chameleon Color Tones. Nomen est omen: They can change their colour – from very light to the original shade. How? Each pen comes with a so-called mixing chamber which you can remove from the pen in order to connect it to one of the nibs (the pens have a bullet and a brush tip). By connecting, you fuse your pen with a toning medium which lightens up the original colour of the pen. While your painting, the original colour slowly comes back. This way, you can create seamless colour gradiations.

With one pen, you can create up to ten shades of the original colour. There are 50 pens, so this means 500 shades! I love these pens. You need to practice a bit but once you understand how they work, they are priceless.

Chameleon Color Tones are refillable and you can replace the nibs.


ColorTops

Es gibt auch die Color Tops. Damit ist neben dem Blenden von praktisch keiner Farbe auf den vollen Farbton auch das Blenden von einer Farbe zu einer komplett anderen Farbe möglich.


And then there are the Color Tops. With them, you can blend from one colour to a completely different one. 

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Aquarellfarben / Watercolours

Mit Aquarellfarben kann man sowohl hübsche Hintergründe gestalten als auch Stempelmotive kolorieren. Ich arbeite gerne mit ganz normalen Aquarellfarben (in meinem Fall zum einen Kuretake Gansai Tambi und zum anderen White Nights) – im ganzen oder halben Napf, gelagert im Aquarellkasten, aufgetragen mit Pinseln.


You can create lovely backgrounds as well as colour your stamped images with watercolours. I like to use common watercolours (in my case Kuretake Gansai Tambi and White Nights) – in pans (half or whole), stored in a metal (or cardboard) box, applied with brushes.

Aquarellfarben

KuretakeGansaiTambiPinsel

Viele Stempelkissenfarben bieten die Möglichkeit, sie wie Aquarellfarben zu benutzen: Man tupft etwas Stempelfarbe auf eine glatte Oberfläche wie ein Craft Sheet, ein Stück Folie (z.B. eine Klarsichthülle) oder eine alte CD, sprüht ein wenig Wasser darauf und vermischt alles mit einem Pinsel.


You can also use your ink pads as watercolours (as long as they are water-based inks): Just press your pad onto a smooth surface like a craft mat, a piece of acetate or an old CD, spray it with water and use a brush to pick up the ink.


Auch sehr toll: Brush Pens, die mit Wasser vermalbar sind. Ich benutze die Sakura Koi Coloring Brush Pens. Man kann sie einfach so zum Kolorieren verwenden oder mit Wasser verblenden. Das Ergebnis ähnelt Aquarellfarben, aber die Stifte sind etwas leichter zu kontrollieren.


Also cool: water-based brush pens. I use Sakura Koi Coloring Brush Pens. You can use them as they are for colouring or you use water for blending. The results look much like watercolouring, but the pens are easier to control. 

SakuraKoi

Sakura_Swatch

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Embellishments

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Alles zum Schütteln / Shake It!

Fuellmaterial

Um meine Schüttelelemente zu füllen, verwende ich gerne Streukonfetti, Pailletten, Miniperlen (die zum Auffädeln, die Kinder gerne benutzen) und Dekosand. Den Kram findet man praktisch an jeder Ecke – in Schreibwarengeschäften, Spielzeugläden und sogar beim Diskonter. Deshalb habe ich so viel davon: Ich kann einfach nicht dran vorbeigehen, wenn ich zufällig was sehe.


When I make shakers, I need something to shake – like confetti, sequins, tiny beads (the kind children use to thread), and sand. You can find this bits and pieces almost everywhere: toy stores, school supplies stores, discount shops. That’s why I have so much of this stuff: If I see something like it by chance, I can’t resist.

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Alles, was glitzert / All That Glitters

Glitter

Dass ich so eine beachtliche Menge an feinem Glitter habe, liegt daran, dass ich ursprünglich dachte, ich könnte damit Schüttelelemente füllen. Aber dann habe ich entdeckt, dass diese Art Glitter absolut ungeeignet dafür ist, weil er sich – da er aus Kunststoff und eben sehr fein ist – an die Folie des Schüttelelements heftet und von dort einfach nicht mehr weggeht.

Aber man kann Glitter auch aufkleben (z. B. via Bonding Powder beim Embossen oder einfach per Bastelkleber).


There’s a reason I have so much glittter: I thought I could use it for shakers. But then I found out that nothing is less shakeable than glitter – it sticks to acetate. And a main element of each shaker is an acetate window.

But you can use glitter with glue (e. g. with bonding powder when you heat-emboss or with a simple craft clue).

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Glaze Pens

Gellyroll

Die Gelly Roll Glaze Pens von Sakura, die ich in Weiß und Schwarz verwende, sind Gelschreiber, die mit einem leichten 3-D-Effekt und einem samtenen Glanz schreiben. Ich schreibe damit allerdings nicht, sondern setze kleine Akzente (z. B. male ich die Nasen von kleinen Tieren damit aus).


I use the Gelly Roll Glaze Pens by Sakura in white and black. These are gel pens that dry slightly raised and with a shiny finish. I use them for small details like noses of critters.

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Glossy Accents & Nuvo Crystal Glaze

GlossyAccents

Glossy Accents (Ranger) und Nuvo Crystal Glaze (Tonic Studios) sind im Grunde dasselbe, nur von zwei verschiedenen Herstellern. Beides ist eine Art Klebstoff auf Acrylbasis, der klar und dreidimensional auftrocknet und dabei stark glänzt. Ich verwende diesen Stuff, um einzelne Stanzteile plastischer erscheinen zu lassen. Man kann damit auch Eis, Wasser und Glas imitieren.


Glossy Accents (Ranger) and Nuvo Crystal Glaze (Tonic Studios) are very similar products. They are some kind of glue (acrylic-based) that dries clear and dimensional to a very shiny finish. I use them to coat die-cuts and give them some zing. You can also imitate ice, water, and glass with them.

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Nuvo Crystal Drops

NuvoDrops

Die Nuvo Drops sind dem Nuvo Crystal Glaze recht ähnlich, nur dass sie nicht für Flächen, sondern – wie der Name sagt – für kleine Tupfen gedacht sind. Es gibt sie in vielen Farben. Wenn man vorsichtig ein Tröpfchen davon aufs Papier setzt, trocknet es dreidimensional auf und ähnelt dann einer Perle.


Nuvo Drops are very much like Nuvo Crystal Glaze, but they are not intended for big areas but small drops. They are available in many colours. Just put small portions oon your paper, and they will look like pearls once they are dry.

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Flüssiger Glitzer / Liquid Glitter

Glitterstifte

Wieder zwei Produkte, die im Wesentlichen dasselbe sind (ich wollte einfach beide ausprobieren und konnte keinen wirklichen Unterschied ausmachen). Der rechte Stift ist von Tonic Studios und heißt Nuvo Aqua Shimmer Pen (läuft auch unter Aqua Flow); er ist in verschiedenen Farben erhältlich. Der linke Stift trägt den klingenden Namen Wink of Stella und wird von Zig/Kuretake hergestellt. Auch ihn gibt es in mehreren Farben.

Beide sind ein Glitter Gloss – also flüssiger Glitzer. Beide Stifte haben eine Art Pinselspitze, und durch leichten Druck auf das flexible Gehäuse wird die Flüssigkeit in diese Spitze gedrückt und kann dann aufgetragen werden. Man kann damit bepinseln, was man möchte – wo man eben seine Glitzerspur hinterlassen will.


Again, these are two products that are pretty much the same. I wanted to try them both – and I find there’s no real difference between them. The pen on the right is Nuvo Aqua Shimmer Pen (also called Aqua Flow) by Tonic Studios, the pen on the left is Wink of Stella by Zig/K by Zig/Kuretake. Both are available in various colours.

Both are glitter gloss – liquid glitter. Both pens have a brush nib, and if you apply light pressure on the pen, a liquid emerges and you can … well, paint with glitter.

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Sprühbarer Glitzer / Sprayable Glitter

ShimmerSpritz

Der Sheer Shimmer Spritz (hier im halbtransparent-weißen Farbton Frost, es gibt ihn in diversen Farben) von Imagine/Tsukineko ist ein Spray, das man mit etwas Entfernung aufsprüht – und das einen sehr feinen, perlmuttartigen Schimmer hinterlässt. Kann sehr edel aussehen – oder auch sehr kitschig. Hängt ganz vom Projekt ab.


Sheer Shimmer Spritz (I have it in a colour called „Frost“; it’s a transparent white) by Imagine/Tsukineko is a spray that leaves behind a soft, mother-of-pearl-like shimmer. The effect can be quite elegant – or tacky. That depends on your project and the amount you use.

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Textur / Texture

Strukturpasten2

Eigentlich gehören Texturpasten wie Nuvo Glimmer Paste (in vielen Farben erhältlich) von Tonic Studios oder die Texture Paste von Ranger (gibt’s glänzend und matt transparent sowie in deckendem mattem Weiß, letzteres auch als Crackled Variante) nicht wirklich zu dem, was gemeinhin unter Embellishments verstanden wird. Ich zähle sie trotzdem dazu, weil ich nicht wusste, wohin ich sie sonst packen soll 😉

Ich verwende die Pasten mit Schablonen – sie bringen Textur ins Spiel.


Texture pastes like Nuvo Glimmer Paste (available in lots of colours) by Tonic Studios or Texture Paste by Ranger are not really what most people count as embellishments, but I include them in my embellishment list anyway.

I use pastes like these with stencils.

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Eyelets

Eyelets – also Ösen – werden (genauso wie sogenannte Brads, das sind Musterklammern, größtenteils mit Verzierungen obendrauf) eigentlich eher im Scrapbooking verwendet, auf Karten findet man sie nicht häufig. Ich verwende sie ebenfalls nicht für Karten, sondern für andere Projekte, darunter z. B. Ringbücher. Praktisch sind sie, wenn man ein Banner, das man zusammenklappen kann, herstellen möchte – die Eyelets sind dann das Verbindungsglied zwischen den einzelnen Teilen. Man kann sie auch als Verstärkung für z. B. Geschenkanhänger verwenden.


Eyelets (like brads) can mostly be found on scrapbooking projects, you rarely see them on cards. I also use them for other projects like my picture books. They come in handy if you want to create a garland for you can connect the individual parts with eyelets. Also, if you want to enforce holes in tags, eyelets are a good option.

EyeletsUndSetter

Um sie verwenden zu können, braucht man spezielles Werkzeug – entweder einen Hammer und ein kleines Teil, das man auf die Öse setzt und auf das man hämmert, damit sich die Öse spreizt, oder einen Eyeletsetter.


To set eyelets, you need special tools like a hammer and this small thing (sorry, I don’t know the technical term for it) you put on the eyelet (and on which you use the hammer to spread the eyelet). Or you use an eyelet setter. Those tools also punch the holes you put the eyelet in for you.

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Washi Tapes

Ich habe es an anderer Stelle bereits erwähnt: Washi Tapes kann ich kaum widerstehen, dabei verwende ich sie so gut wie nie. Manche Menschen bekleben damit einfach alles – Mappen, Gläser, ganze Schränke. Momentan kommen sie bei mir hauptsächlich beim Buchbinden zum Einsatz. Auf Karten können sie sich aber auch gut machen.


I mentioned it before: I can’t resist washi tapes even though I rarely use them. Some people embellish almost everything with them: binders, glasses, whole cupboards. I mostly use them for my picture books. They can look great on cards, too.

WashiTapes

Washi Tapes sind sehr dünne, restlos wiederablösbare Klebebänder. Es gibt sie in diversen Breiten und mit einer unendlichen Vielfalt an Mustern. Manche davon sind tatsächlich aus echtem Washi – das ist ein spezielles japanisches Papier – gemacht.


Washi tapes are very thin masking tapes that are completely removeable. You can get them in many different sizes and there are many patterns available. Some of them really are made from real washi (a Japanese speciality paper).

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Bänder & Schnüre / Ribbons & Twine

Man kann Bänder und Schnüre vielseitig einsetzen, z. B. zur Schleife gebunden als Topper für eine Explosionsbox oder um die Karte gezogen als Zierelement. Man muss sie auch nicht extra in speziellen Bastelshops ordern, sondern bekommt sie z. B. auch im örtlichen Papierfachhandel.


Ribbons and twine can be a nice embellishment: tie bows as toppers for an exploding box or wrap twine around a card. You can find them in many shops in your area – you don’t have to order them in special craft shops.

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Glanzfolie (Transferfolie) / Transfer Foil (Hot Foiling)

Sehr hübsch: Glanzfolie, die man auf Stanzteile, Stempelabdrücke, Schabloniertes und sogar die eigene Handschrift transferieren kann.


Very pretty: Shiny foils that can be transfered to die-cuts, stamped images, stenciled patterns and even your own handwriting.

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Ich sag’s gleich: Das ist eine teuere Art, seine Projekte zu verzieren. Die Ergebnisse sind aber beeindruckend. Bei Klick auf den Link erfährt man, wie man den Glanz von der Folie aufs Projekt bringt.


Heads-up: Hot foiling is a pricey way to embellish your projects. But the results are stunning. Click here if you want to know how hot foiling works.

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